Walk zu Äußerungen von Michael Heym

OB-Kandidat Walk nimmt Stellung

Eisenach (sj) - Der Bruchteil der Eisenacher, die wirklich ins örtliche Theater gehen, kämpft für den Erhalt der Bühne.

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Der von der CDU aufgestellte parteiunabhängige OB-Kandidat Raymond Walk

© Foto: Kromke flashlight

Deshalb schlugen die Wogen im Wahlkampf noch einmal hoch, als durch einen Artikel in den Tageszeitungen bekannt wurde, dass der Stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion im Landtag - der aus Südthüringen kommt und auch deshalb dem traditionsreichem Meininger Staatstheater vor Eisenach den Vorzug gibt - das Landestheater Eisenach künftig als reines Bespieltheater sieht - ganz ohne eigenes Ensemble. Da der OB-Kandidat Walk von der CDU nominiert wurde, muss auch er sich jetzt mit dem Unmut der Theatergänger auseinandersetzen. Hierzu eine Stellungnahme von Raymond Walk:

„Sehr geehrte Damen und Herren, wie Sie der Presse in den letzten Tagen und Wochen entnehmen konnten, stehe ich zu 100 Prozent hinter dem Landestheater Eisenach. Auf meinen Vorschlag hin wurde der Runde Tisch zum Erhalt des Landestheaters Eisenach gegründet, welcher jetzt unter der
Federführung vom Verein der Freunde und Förderer des Landestheaters Eisenach geleitet wird. An
diesem Runden Tisch sitzen alle Stadtratsfraktionen und der Intendant des Theaters. Für mich steht fest, dass das Theater in seiner jetzigen Form erhalten bleiben muss und noch eine weitere
Reduzierung dem Haus nicht zuzumuten ist. Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Meiningen und Eisenach kann man mittlerweile als Erfolg bezeichnen, die Auslastung des Landestheaters liegt bei 70 Prozent und durch den Musicalerfolg „20.000 Meilen unter dem Meer“ hat das Landestheater Eisenach über die Grenzen hinweg von sich reden gemacht. Ich kann mich nur den Worten des Intendanten Haag anschließen, dass die Zusammenarbeit zwischen Meiningen und Eisenach hervorragend ist und vor allem die Eisenacher Theatermitarbeiter erheblich zu diesem Erfolg beigetragen haben.,Ich gebe offen und ehrlich zu, dass ich über die Äußerungen von Herrn Heym nicht sehr glücklich bin. Zwei Sachen seien dazu gesagt: Die Eisenacher stehen zu 100 Prozent hinter ihrem Theater und die Auslastungszahlen sprechen für sich. Die Protestaktionen zum Erhalt des Landestheaters sind ebenfalls ein sehr ernst zunehmendes Signal. Mit Ballett, Landeskapelle und dem Jungen Schauspiel hat sich das Theater in der Stadt erfolgreich etabliert und ist wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens Eisenach.“

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