Creuzburg (christ) - Zu einer weiteren Runde hatten Creuzburgs SPD Stadträte die Einwohner Creuzburgs und die aus den Nachbargemeinden eingeladen.
Grund der kurzfristig anberaumten Veranstaltung war die Wahl des bisherigen Leiters der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Creuzburg zum Bürgermeister von Berka/Werra. Die Creuzburger SPD Stadträte sehen darin die Chance zu Verwaltungskosteneinsparungen, wenn der Posten des VG Leiters nicht mehr neu besetzt wird und überfällige Reformen in Angriff genommen, damit die Strukturen in der Region zukunftsfähig gemacht werden können. SPD Stadtrat Pollmeier und sein Fraktionskollege Kromke konnten zur Veranstaltung weitaus mehr Interessierte begrüßen als zu einer früheren Veranstaltung.
In einer gemeinsamen Sitzung der Bürgermeister der Verwaltungsgemeinschaften Creuzburgs und Mihla hatten sich alle Beteiligten überraschend zwei Tage zuvor,für eine solche Zusammenarbeit mehrheitlich ausgesprochen. Die Eile dieser Veranstaltung der Bürgermeister der Region lässt sich wohl damit erklären, dass sich niemand dem Verdacht als Bremser und „Postenschieber“ aussetzen will.
Mihlas VG Vorsitzende Karola Hunstock (CDU) und Mihlas ehrenamtlicher Bürgermeister Rainer Lämmerhirt (FWG) erörterten die formalen gesetzlichen Vorgaben für eine engere Zusammenarbeit der Kommunen in ihrer Region. Auch Creuzburgs ehrenamtlicher Bürgermeister Ronny Schwanz (CDU) sprach sich positiv für effizientere Verwaltungsstrukturen in der Region aus, gab aber den zeitlich engen Rahmen dabei zu bedenken.
Mit dem Hinweis, dass Thüringens Innenminister Geibert (CDU) das letzte Wort sprechen wird, wollten sich wohl einige Kommunalpolitiker der CDU ein Hintertürchen offen lassen. In der Diskussion wurde von den Anwesenden Reformen für kostengünstigere Verwaltungsstrukturen begrüßt und ganz besonders die sachliche konstruktive Atmosphäre der Veranstaltung gewürdigt.
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