Thomas Wenzl ist der ausgeschiedene parteiunabhängige Einzelbewerber für das Amt des Oberbürgermeisters
© Foto: privatAm 6. Mai dürfen alle wählen, wer nun ins Rathaus einzieht.
Die eine Option ist Katja Wolf mit ihrem Korsett. Dies heißt DIE LINKE, mit all den dunklen Flecken darauf. Ewige Diskussionen um Herrn Gysi und um die Staatssicherheit, das schwere Erbe nicht vergessener Arroganz der Macht sind vielen Menschen sehr präsent. Mitten unter uns lebt die Bewerberin um das höchste Amt. Sie weiß viel von den Befindlichkeiten der Menschen, kennt die Brennpunkte aus der Arbeit als Stadträtin und als Landtagsabgeordnete. Sie ist nah am Puls dieser Stadt. Ihr Tag, beginnend als kuschelnde Mutter, egal wie kurz die Nacht war, eröffnet eine ganz eigene Perspektive auf unsere Infrastruktur, wie Radwege, Busfahrpläne, Krippenplätze, Schulwege und Sportstätten. Mit ihr gäbe es auch den dringend notwendigen Generationswechsel und sie wäre die erste Frau im Amt.
Wer Raymond Walk kennt, traut ihm das höchste Amt zu. Er selbst sich auch, obwohl er nicht weiß was ihn erwartet. Er kann die Tiefe des Sumpfes aus Ungereimtheiten und staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen nicht ahnen, der unsere Stadt so lähmt. Wer kennt ihn, außerhalb seines Polizeidienstes? Was kennt er von uns, von dieser Stadt? Sein Korsett hieße CDU, mit all den dunklen Flecken darauf. Kein Wort des Bedauerns oder gar der Entschuldigung für die gefallene Gallionsfigur Köckert war zu hören. Ein Gesicht parteilos ausgetauscht und fertig. „Fair. Gemeinsam. Vertrauen schaffen“, bitte gerne liebe CDU, aber nicht im Amt des Oberbürgermeisters. Jahrelange Alleinherrschaft im Land und in der Stadt habt ihr nicht genutzt, um wichtige Weichen für Eisenach zu stellen. Wieso sollte dies jetzt gelingen, wo Vieles komplizierter ist?
Sehr geehrte Herr Walk, parteiunabhängig - dies galt wirklich NUR für mich und meine Kandidatur. Ich wähle Katja Wolf.
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