Erfurt (Schülerredakteurin Judith Schilling) - Der Stand des Instituts für Computerspiele (Spawpoint) zog dieses Jahr unglaublich viele junge Menschen an.
Es standen mehrere Laptops zur Verfügung, auf denen Spiele wie Minecraft als LAN - Party, World of Goo, Secret Maryo Chronicles, Crayon Physics Deluxe, Max and the magic Marker, Trackamania Nations forever, Gardenscapes, Bejeweled, Plants vs. Zombies oder auch Peggle gespielt werden konnten. Am sonntäglichen Familientag spielten die Kinder einzeln in LAN - Partys oder allgemein auch einzeln. Montag und Dienstag jedoch kamen Schulklassen, welche in Gruppen gegeneinander antraten und Punkte sammelten. So bekam zum Beispiel eine Gruppe für Minecraft ein Objekt bekommen, welches sie nachbauen sollten. Um so schneller die andere Gruppe errät, um welches Obekt es sich handelt, desto mehr Punkte bekommt sie. Das sorgt für Spaß und Laune unter allen Teilnehmern, auch ich habe mich einmal an einer LAN - Party versucht, bis ich dann einsah, dass eine Horde Neunjähriger mir dennoch haushoch überlegen ist.
All dese Spiele, die man an diesem Stand hat ausprobieren können, sollen zum Denken anregen und zeigt, dass Videospiele nicht nur sinnloser Zeitvertreib sondern auch durchaus das logische Denken fördern kann und beweist, dass viele der weit verbreiteten Vorurteile Unwahrheiten beinhalten.
Nicht nur mein Interesse wurde an diesem Stand geweckt, Kinder aller Altersgruppen traten an und hatten Spaß dabei, Aufgaben zu lösen oder einfach Pixel aufeinander zu stapeln. In meinen Augen ein sinnvoller und lehrreicher Zeitvertreib, der auch den Eltern bewiesen hat, dass ihre Kinder ihre Zeit nicht nur verplämpern, wenn sie am PC hocken.
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