Für viele Hausbesitzer stellt sich die Frage Energiekosten senken aber wie? Hallo befragte Energieberater Dipl.Ing. Peter Bernhardt:
Hallo: Ständig steigende Energiepreise zwingen Hauseigentümer zum handeln. Wie sollte man an die Sanierung des eignen Hauses herangehen?
Bernhardt: Staatlicherseits bestehen gegenwärtig sehr gute Rahmenbedingungen bei Finanzierung oder Bezuschussung. So bietet die KfW-Bank mit den Programmen „Energieeffizient Sanieren“ Darlehen ab 1% Zinsen oder attraktive Zuschüsse.
Hallo: Was muss man für Voraussetzungen erfüllen, um in den Genuss dieser Förderungen zu kommen?
Bernhardt: Am Anfang sollte die Energieberatung- Vor-Ort stehen. Einen registrierten Sachverständigen findet man auf der Internetseite des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle unter www.bafa.de . Nur dieser ist berechtigt die Beratungszuschüsse in Höhe von ab 300,-€ zu beantragen. Leider ist der Begriff des Energieberaters nicht geschützt und es gibt auch hier einige Scharlatane, die als falsche Energieberater ihr Unwesen treiben. Deshalb ist man bei Bafa oder Dena (Deutsche Energieagentur) gelisteten Energieberatern auf der sicheren Seite
Hallo: Was macht der beauftragte Sachverständige?
Am Anfang steht die Bestandsaufnahme vor Ort. Hierbei werden alle wichtigen Daten der Gebäudehülle wie Außenwände, Fenster, Dach, Kellerdecke usw. erfasst, die für den Heizenergiebedarf von Bedeutung sind. Ebenso wird das Heizungs- und Warmwassersystem hinsichtlich seiner Leistungen und Verbräuche protokolliert. Basierend auf dieser Analyse werden Varianten zur Verbesserung entwickelt, die Wirtschaftlichkeit und der Einsatz von KfW-Mitteln oder anderen Fördermitteln aufgezeigt.
Hallo : Wie kommt der Eigentümer an die ersehnten Darlehen oder Zuschüsse?
Bernhardt: Auch hier benötigt der Hausbesitzer wieder den Energieberater, denn die Anträge an die KfW müssen beim Programm Energieeffizient Sanieren vom Sachverständigen bestätigt werden. Kreditanträge werden über die Hausbank und Zuschussanträge direkt an die KfW gestellt.
Hallo: Wo können sich die Bürger weiter informieren?
Bernhardt: Beispielsweise in der kostenlosen Energiesparberatung im Neuen Rathaus der Stadt Suhl am Donnerstag, dem 3.Mai, in der Zeit von 16.00 bis 18.00Uhr.
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