Theaterstück „Vierfarbenland“

Für Menschlichkeit und Toleranz

Suhl (sg) - Am Aktionstag „Aktions Mensch- Jede Barriere ist eine zu viel“ haben auch die Schülerinnen und Schüler der Dombergschule einen Programmpunkt gefüllt. Mit ihrem Theaterstück „Das Vierfarbenland“ machten sie deutlich, wie wichtig der Umgang, die Menschlichkeit und die Toleranz mit unseren Mitmenschen, ist. Zur Unterstützung der Theatergruppe waren Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums gekommen.

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Das Theaterstück "Das Vierfarbenland"

© Foto: sg

Das Land ist in vier „Zonen“ geteilt. Da gibt es das grüne, das gelbe, das blaue und das rote Land. Und in jedem Gebiet ist alles in der Farbe, wo sich die Menschen gerade befinden. Die Bewohner des roten Landes singen das Erdbeermarmeladenlied und nur was rot ist, stellt sich auch als gut dar. Alles andere (blau, grün und gelb) ist nur Täuschung und sehr gefährlich. So verhält es sich überall. Die Polizei zieht jeden Morgen die Grenzen zwischen den Ländern neu nach, damit auch ja keiner auf die Idee kommt, sich mit den anderen einzulassen.

Nur die Kinder werden bunt geboren, sie nehmen erst die Farben ihres Landes an, wenn sie von den Eltern angefasst und erzogen wurden. Doch plötzlich will ein Kind aus diesem Systemdenken austreten, es sträubt sich gegen die Regeln und zieht die Kinder der vier „Zonen“ mit sich, bis alle Kinder wieder bunt sind und die Eltern wenigstens einige bunte Farbtupfer bekommen.

Der Gedanke dahinter dürfte schnell klar werden. Nur weil es etwas gibt, das man nicht versteht und einem fremd vorkommt, lehnt man es ab. Menschen mit Behinderung sind ebenso betroffen, wie Menschen ohne. Nur wenn alle zusammen halten und aufeinander zu gehen, kann man die Welt zusammen gestalten. Von dem Erlös, den die Schülerinnen und Schüler in einer Spendenbox gesammelt hatten, wollen sie einen neuen Spielplatz errichten. Die alten Geräte hatten dem TÜV nicht stand gehalten und mussten abgerissen werden. Da die Schule als bewegungsfreundliche Schule zählt, hoffen Lehrerinnen und Lehrer ebenso auf einen Neubau, wie die Schülerinnen und Schüler.

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