Ziegenfuß will neue Akzente setzen

Ansatz bei Bildung, Radtourismus und gesunder Verwaltung

Mühlhausen (tk) - Gemeinsam mit dem CDU-Stadtverband Mühlhausen veranstaltete der CDU/FDP-Landratskandidat Dr. Jürgen Ziegenfuß eine Informationsveranstaltung zur Landratswahl im April dieses Jahres.

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Dr. Jürgen Ziegenfuß (r.) mit dem Mühlhäuser CDU-Vorsitzenden Tobias Kühler und dem Oberbürgermeisterkandidaten Volker Bade (l.).

© Foto: privat

Nach einer kurzen Begrüßung des Mühlhäuser CDU-Vorsitzenden Tobias Kühler stellte Ziegenfuß vor ca. 40 Gästen einige seiner Ideen und Ziele vor, die er nach einer für ihn erfolgreichen Landratswahl anpacken möchte. Fest im Blick behalten möchte Ziegenfuß die Einrichtung des "Hygiene- und Qualitätsmanagement"-Studienganges in Mühlhausen. 100 Studienplätze strebt Ziegenfuß an: "Der Gesundheitssektor sucht händeringend nach gut ausgebildetem Fachpersonal. Mit einem solchen Studiengang machen wir den Kreis auch fit für die demografische Herausforderung und setzen neue Angebote für junge Menschen." Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) hat Ziegenfuß bereits ihre volle Unterstützung zugesagt. Unterstützung erhofft sich Ziegenfuß auch von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP), dessen Einladung die FDP veranlasst. In Bezug auf den regionalen Tourismus hat Ziegenfuß ebenfalls konkrete Pläne. So möchte er eine Verbindung der Radwege entlang der Unstrut und Werra mit dem Leine-Radweg im Nordwesten des Kreises herstellen. "Radtourismus hat jährliche Zuwachsraten von 10 Prozent. Hinzu kommt eine steigende Nachfrage für Urlaubsmöglichkeiten in Deutschland. Das sind doch klare Zahlen und Tendenzen, denen wir uns hierzulande nicht verschließen dürfen. Mit dem Lückenschluss zwischen den drei Radwegen erfüllen wir eine entscheidende Forderung der Tourismusexperten, Radwege nicht in einer Sackgasse enden zu lassen", betont Ziegenfuß. Er würde als Landrat alle beteiligten Kommunen an einen Tisch holen und gemeinsam mit der Kreisverwaltung die Realisierung dieser Maßnahme in Angriff nehmen. Ziegenfuß kritisierte zudem die hohe Zahl der krankheitsbedingten Ausfälle der Mitarbeiter im Landratsamt. Nach Informationen des Personalrates des Landratsamtes zur Kreistagssitzung hatte jeder Mitarbeiter im vergangenen Jahr durchschnittlich 22 Krankheitstage. "Das erschüttert mich und zeigt, dass hier gehandelt werden muss. Ich möchte ein Gesundheitsvorsorgeprogramm für die Mitarbeiter der Verwaltung schaffen. Unser Kreis braucht eine handlungsfähige und gesunde Mannschaft", erklärt Ziegenfuß. Darüber hinaus sieht Ziegenfuß große Potenziale in der Weiterbildung seiner Mitarbeiter. Auch hier habe es in den vergangenen Jahren eine Stagnation gegeben, die Ziegenfuß mit einem Wechsel in der Verwaltungsspitze beenden möchte.

 

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