Bad Berka (Zentralklinik Bad Berka) - Die Spezialisierung im Beruf macht auch vor dem medizinischen Fachpersonal nicht halt. Denn nur wer sich in seinem Fachgebiet weiterbildet, kann dauerhaft die beste Patientenversorgung sichern. Daher bildet die Klinik für Angiologie der Zentralklinik Bad Berka seit kurzem selbst „Angiologieassistenten“ aus. Dieses medizinische Assistenzpersonal unterstützt Gefäßmediziner bei der Diagnostik und Therapie gefäßmedizinischer Patienten sowie bei der Organisation der Patientenversorgung. Typische Erkrankungen sind zum Beispiel arterielle Durchblutungsstörungen (Schaufensterkrankheit, Schlaganfall, Aortenaneurysma) oder venöse Erkrankungen (Thrombose, Krampfadern, offene Beine) sowie das Lymphödem.
Aufgrund der sehr guten Ausbildungsbedingungen mit moderner medizinischer Ausstattung und interdisziplinärer Zusammenarbeit mit anderen klinischen Fachabteilungen der Zentralklinik wurde dieser Fortbildungsweg von der „Deutschen Gesellschaft für Angiologie – Gesellschaft für Gefäßmedizin e. V.“ offiziell anerkannt und zertifiziert. Bisher gibt es nur eine Handvoll Ausbildungsstätten in Mitteldeutschland, die von der Fachgesellschaft das begehrte Zertifikat erhalten haben.
Chefarzt Dr. Reginald Weiß freute sich über die Auszeichnung: „Wir kümmern uns schon seit einigen Jahren aktiv um die Weiterqualifizierung des medizinischen Fachpersonals und bilden es selbst aus. Unsere Bemühungen wurden nun anerkannt, was den hohen Standard unserer Ausbildung hier in Bad Berka belegt.“ Vor allem Medizinisch-Technische Assistenten können sich zum Angiologieassistenten weiterbilden lassen. Dabei erlernen sie spezielle Diagnosetechniken, z. B. Ultraschall, und kümmern sich um die Wundbehandlung von Gefäßpatienten. Ebenso unterstützen sie die Ärzte bei der Dokumentation der Behandlungen und leisten somit wichtige Arbeit für die Mediziner.
„Die Angiologieassistenten sind schon eine echte Hilfe im klinischen Alltag, denn durch ihre Tätigkeit gewinnen die Ärzte Zeit, sich noch intensiver um die eigentliche Therapie zu kümmern und den Patienten effektiv zu helfen“, so Chefarzt Dr. Weiß. Er selbst hatte sich bei der Fachgesellschaft für die Einrichtung dieser Weiterbildung stark gemacht und ist sicher, dass die zum Verbund der RHÖN-KLINIKUM AG gehörende Zentralklinik Bad Berka auch zukünftig einen Beitrag zur Qualifizierung der Mitarbeiter in der Gefäßmedizin leistet.
***********
Zentralklinik Bad Berka GmbH
Pressekontakt: Dr. Stephan Zeidler
Robert-Koch-Allee 9
99437 Bad Berka
Telefon: 036458 5-3022
E-Mail: stephan.zeidler@zentralklinik.de
http://www.zentralklinik.de
Noch keine Kommentare vorhanden