Erfurt (Schülerredakteurin Paula Beck) - Das „Erlebnis Globales Klassenzimmer“, welches vom 22.04. - 25.04. auf der Kinder-Kult-Messe in Erfurt stattfand, konzentrierte sich auf die Förderung wichtiger Kompetenzen der Schüler.
Durch Workshops über das Leben auf dem Land in Simbabwe eigneten sich die wissbegierigen Kinder Kenntnisse über neue Länder und Kulturen an. Diese vertieften sie durch eine Anprobe der landestypischen Kleidung, sowie dem Transport eines, mit Sand gefüllten, Eimers auf dem Kopf. Der Leiter des Workshops beeindruckte mit Anschauungsmaterial, wie Fotos von dem Land und interessanten Bauwerken. Zudem zeigte dieser den jungen Teilnehmern das „Recyceln auf afrikanische Art“. Dies beinhaltete das Basteln von Geldbeuteln aus Tetra-Packs, welches den Schülern viel Freude bereitete.
Nach der Erweiterung des eigenen Wissensstandes wurden den Messebesuchern Kooperationsaufgaben zugeteilt. Diese waren jedoch nur durch eine gute Zusammenarbeit mit den Klassenkameraden lösbar. Wettbewerbe im Turmbauen, sowie gemeinsames puzzeln schuf Vertrauen zwischen den einzelnen Teilnehmern. Dieses wurde durch das Klettern an einer Strickleiter gefestigt, da die Kinder sich gegenseitig sicherten und somit ihre Gesundheit in die Hände ihres Partners legten. Diese persönlichen Herausforderungen ermutigten die Besucher zum ständigen Überwinden ihrer körperlichen, sowie psychischen Grenzen.
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