Erfurt (SPD-Fraktion Thüringen) - „Es muss eines der Ziele von Politik sein, allen Kindern die bestmöglichen Entwicklungschancen zu bieten“, so Peter Metz, kinder- und jugendpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion anlässlich des morgigen Internationalen Kindertages.
Wo dies durch Eltern nicht oder in nicht ausreichendem Maße geleistet würde, müsse es umfangreiche Hilfsangebote geben. Deshalb dürften die Anstrengungen, die in Thüringen in den Bereichen Kinderschutz, Familienarbeit und Jugendarbeit unternommen würden, nicht nachlassen und schon gar nicht eingeschränkt werden.
„Wir dürfen die guten Angebote der Familienberatungsstellen und der modernen Jugendarbeit des Landesjugendförderplans nicht zurückfahren. Jeder Euro, der für die Förderung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen ausgegeben wird, ist eine Investition in die Zukunft unseres Freistaates“, erklärt Metz mit Blick auf Einsparwünsche des Thüringer Finanzministers Voß.
Versäumnisse, die bei der Kinder- und Jugendarbeit geschehen, würden sich in der Zukunft verstärkt auswirken. „Wir müssen immer die Interessen aller Kinder im Auge behalten. Daher ist es notwendig, Kinder in ihrem täglichen Leben zu unterstützen. Deshalb wollen wir, dass es eine zügige Einigung bei der zukünftigen Ausgestaltung der Angebote der Schulsozialarbeit gibt“, erklärt Metz.
Diese erreiche alle Kinder an dem Ort, an dem sie viel Zeit des Tages verbrächten und an dem viele Probleme entstünden oder Probleme des privaten Umfelds Auswirkungen zeigten.
„Schulsozialarbeit ist Präventionsarbeit. Sie kann die Rate von Schulabbrechern und Schulschwänzern verringern und sie trägt zu einem besseren Miteinander von Schülern, Lehrern und Eltern bei. Dazu muss sie jedoch ausgebaut und finanziell ausreichend ausgestaltet werden. Nicht nur am Internationalen Kindertag, sondern auch in den anstehenden Haushaltsverhandlungen sollte das bedacht werden“, so Metz abschließend.
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