Eine russische Oper

„Die Zauberin“ verführt im Erfurter Theater

Erfurt (lm) - Tscharodeika „Die Zauberin“, eine russische Oper von Peter Tschaikowsky mit deutschen Übertiteln hat am 2. Juni 2012 im Theater Erfurt Premiere.

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Die verführerische Nastasja bringt Unruhe in das Fürstentum.

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Intrigen werden gesponnen, um Nastasjas unmoralisches Treiben zu unterbinden.

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Das Werk gehört zu den weltweit selten aufgeführten Opern, was daran liegen könnte, dass sie auf keiner prominenten literarischen Vorlage basiert. Die leidenschaftlichen Charaktere, die stimmgewaltigen Arien, die brilliante Orchestrierung und die dramatischen Szenen überzeugen und ziehen den Zuschauer in den Bann. Klaus Grünberg hat für jeden Akt ein Bühnenbild konzipiert, das die Geschichte, die im 15. Jahrhundert spielt, auch in der heutigen Zeit noch glaubhaft macht. In der Inszenierung von Tatjana Gürbaca verdreht die junge Gastwirtin Nastasja, genannt Kuma, den Männern reihenweise den Kopf. Das unmoralische Treiben will das Fürstentum unterbinden, doch der verführerischen Witwe gelingt es, sogar das Staatsoberhaupt für sich einzunehmen. Prinz Juri soll, angestachelt von der eifersüchtigen Mutter, Nastasja umbringen. Er erliegt ebenfalls ihrem Charme. Sie erwidert seine Liebe und beide wollen aus dem Fürstentum fliehen, doch sie können ihrem dramatischen Ende nicht entkommen.

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