Tag der offenen Tür der Grebensteiner Kleintierzüchter

Kleine Tiere bringen Kindern große Freude

Grebenstein (hak) - Viel Betrieb herrschte am Freitag und Samstag beim Tag der offenen Tür auf dem Gelände des Kleintierzuchtvereins Grebenstein. Allein 180 Kindergarten- und Grundschulkinder waren am Freitagvormittag in der Zuchtanlage zu Besuch.

Bild anzeigen

Der Schaubrüter mit den Eiern und frisch geschlüpften Küken war Anziehungspunkt für die Kleinen.

© Foto: privat

In den Gehegen und Freiläufen der Kleintierzüchter tummelten sich Fasane, Tauben, Enten und Ziergeflügel. Außerdem hatten mehrere Züchter ihre Rassekaninchen in großen Gehegen direkt neben dem Vereinshaus präsentiert.
„Wir laden die Mädchen und Jungen alle zwei Jahre ein und erläutern einiges über die Kaninchen und das Geflügel“, erklärt Harald Friedrich vom Vereinsvorstand. „Daneben soll die Bevölkerung einen Einblick in die Zuchtarbeit des Vereins bekommen und die Kinder wieder einmal Tiere ganz aus der Nähe sehen können, denn oftmals kennen sie die Tiere nur noch aus dem Fernsehen.“
Der Freitag war jedoch für die Kinder reserviert und die jungen Besucher konnten den Brutmaschinenraum und die Kükenaufzucht besichtigen. Im Aufenthaltsraum der Zuchtanlage war der Schaubrüter aufgestellt, in dem das Schlüpfen der Küken aus dem Ei beobachtet werden konnte. Äußerst interessant waren die unterschiedlichen Lebensphasen der Küken, denn neben den frisch geschlüpften Tieren waren auch Laufenten, Hühner , Enten und Gänse im Nebenraum unter der Wärmelampe zu sehen, die am Tag zuvor oder schon vor einer Woche geschlüpft waren. Von den Vereinsmitgliedern wurde der Unterschied zwischen Enten- und Gänseküken erklärt.

Bild anzeigen

Auch Grebensteins Bürgermeister Danny Sutor war zum Tag der offenen Tür der Kleintierzüchter gekommen.

© Foto: privat

Daneben waren im Außenbereich große Gehege aufgebaut, in denen mehrere Kaninchenrassen und Farbenschläge zu sehen waren. Immer wieder streckten die Kinder ihre Finger durch die Gitter, um die teilweise noch kleinen Rassekaninchen berühren zu können. Attraktion für die Jüngsten waren natürlich die Häsinnen mit ihren Jungen, die auch einmal auf den Arm genommen und gestreichelt werden durften. Auch hier gaben die Züchter sehr kindgerecht Erläuterungen zur Haltung, Aufzucht und Pflege der Tiere und klärten auch auf, dass die Ohren des Kaninchens nicht wie beim Feldhasen „Löffel" heißen, der Schwanz des Kaninchens jedoch „Blume" genannt wird bzw. erklärten, was die Kaninchen fressen. Auf die Frage, ob alle Tiere in den Zuchtanlagen der Züchter Namen haben, wurden die Tätowierungen in den Ohren der Tiere erläutert.
Zum Abschluss bekam jedes Kind eine Tüte mit Süßigkeiten geschenkt. Aber nicht nur deshalb war dieser Tag der offenen Tür für die Kinder ein ganz besonderer Tag, der sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Am Samstag war dann ein Tag der offenen Tür für die Bevölkerung und hier waren noch einmal rund 100 Besucher der Einladung gefolgt. Es gab Bratwurst vom Rost, kalte Getränke sowie Kaffee und Kuchen. Die Vereinsmitglieder standen für Fragen rund um die Rassekaninchen- und die Rassegeflügelzucht Rede und Antwort und gaben am Rande auch so manchem Halter von Kleintieren den einen oder anderen wertvollen Tipp mit auf den Weg.
Für Kinder und Jugendlichen, die ein Kaninchen zu Hause haben und nicht Mitglied
im Verein sind, hatte der K 33 Grebenstein einen besonderen Service angeboten: Die Tiere
durften mit in die Zuchtanlage gebracht werden und dort wurden fachmännisch und kostenlos
die Krallen geschnitten. Sicherlich ein gelungener Beitrag zum Tierschutz und eine Werbung
für den Verein.

Möchten Sie diesen Artikel

Versenden Drucken
Anzeige

Diesen Artikel versenden

Absender-E-Mail:*
Empfänger-E-Mail:*
Nachricht:*

* Pflichtfelder