Rhön (sj) - Der Verein Natur- und Lebensraum Rhön e.V. lädt zusammen mit den Kommunen zu Bürger-Informationsveranstaltungen ein.
In den Veranstaltungen wird aufzeigt, wie sich die Menschen des ländlichen Raumes durch erneuerbare Energien Wertschöpfung für ihre Orte schaffen können. Als Referent wurde Andreas Bauer, Agrokraft GmbH Bad Neustadt a.d. Saale, gewonnen. Da sich überregionaler Investoren Flächen im ländlichen Raum mittels fragwürdiger Verträge sichern, ist das Thema höchst aktuell Die Methode, sich Flächen unter den Nagel zu reißen, bezeichnet man als Grabbing - Bio-Grabbing, Wind-Grabbing, Solar-Grabbing. Dem gegenüber muss es darum gehen, die Potenziale im Ort vom Ort selbst in ihrer ganzen Vielfalt genutzt werden. Das Genossenschaftsmodell der Agrokraft gewährleistet, dass die Erträge der erneuerbaren Energien-Anlagen weitestgehend am Ort und in der Region bleiben, weil die Eigentümer der Anlagen die Bürger des Ortes selbst sind, die von
lokale Banken finanziert werden. Regionale Unternehmen errichten die Anlagen, warten und betreiben sie, weil die Genossenschaft den Sitz am Ort hat und dort die ganze Gewerbesteuer abführt. So kann ein Maximum an regionaler Wertschöpfung geschaffen werden. Thematisiert in den Vorträgen werden im Wesentlichen Fotovoltaik, Biogas, Nahwärmenetze und Windkraft. Die Veranstaltungen finden statt am 19. April in Dipperz, Bürgerhaus Dipperz, Am Dorfbrunnen 2, Beginn: 19.30 Uhr; 24. April in Hofbieber, Gasthof Sondergeld, Lindenplatz 4, Beginn: 20.00 Uhr und am 26. April in Eiterfeld im Bürgerhause, Marktstraße 2, Beginn: 19.30 Uhr. Die Treffen sind kostenfrei.
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