BiG setzt auf eingespieltes Team

Keine Wechsel an der Spitze des Vereins

Gotha (w. gleichmar) - Es gibt viel zu tun, packen wir’s an! Getreu diesem Motto stellte Basketball in Gotha e.V. am vergangenen Freitag zur Jahreshauptversammlung im BiG-Vereinsheim die Weichen für die Zukunft. Dabei setzt der Verein auf das eingespielte Team, das die Geschicke in den zurückliegenden zwei Jahren lenkte.

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Der alte Vorstand ist der neue Vorstand: Jan Ludwig, Dirk Kollmar, Burkhart Rall, Astrid Kollmar, Steffen Lenz und Norman Wagner (v.l.).

© Foto: gleichmar

Und das, vor allem zuletzt, mit großem Erfolg. Ein Ergebnis dieses Erfolges ist, dass der Vorstand erwartungsgemäß im Amt bestätigt wurde. Dirk Kollmar bleibt also zwei weitere Jahre Präsident, Norman Wagner Vize-Präsident, Burkhart Rall Finanzwart, Astrid Kollmar Schriftführerin, Steffen Lenz Sportbeauftragter und Jan Ludwig Beisitzer. Sie alle wurden von den anwesenden Vereinsmitgliedern jeweils einstimmig gewählt. „Die erfolgreiche Entwicklung, die unser Verein auch in den zurückliegenden beiden Jahren genommen hat, möchten wir natürlich fortsetzen“, sagte der alte und neue Präsident Dirk Kollmar direkt nach der Wiederwahl. In diesem Zusammenhang betonte er, dass die Wiederwahl weder für ihn, der er seit der Gründung 1998 an der Spitze des Vereins steht, noch für die weiteren Mitglieder des Vorstandes eine Selbstverständlichkeit ist, sondern vor allem ein klarer Auftrag für die kommenden zwei Jahre. „Unser Hauptaugenmerk muss auch weiterhin gleichermaßen dem Leistungssport und der Nachwuchsarbeit gelten – das sind die wichtigsten Bereiche innerhalb des Vereins. Wenngleich es dem Rechenschaftsbericht des Vorstandes nicht an Selbstkritik mangelte, so fiel die Bilanz in erster Linie positiv aus. Denn aus Fehlern, die in der Saison 2010/2011 gemacht wurden, hat der Vorstand die richtigen Schlüsse gezogen – und somit den Grundstein für die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte gelegt. Mit Head Coach Marko Simic sei ein Glücksgriff gelungen – die Ergebnisse der soeben beendeten Saison sprechen eine eindeutige Sprache. Die Oettinger Rockets Gotha sind Meister der 2. Bundesliga ProB und Aufsteiger in die 2. Bundesliga ProA. Mehr noch: Sie haben eine Basketball-Euphorie ausgelöst, die es selten zuvor in Gotha gab. Die Rockets sorgten in ganz Deutschland für Aufsehen und machten die beste BiG-Werbung, die es geben kann: Sie spielten attraktiv und erfolgreich und sammelten zudem jede Menge Sympathien. Deshalb gilt es nun, zügig die Voraussetzungen zu schaffen, um die Mannschaft in der ProA etablieren zu können. Da die Kapazitäten der Ernestiner-Sporthalle bereits in der ProB an ihre Grenzen kamen, hat BiG eine Leichtbauhalle erworben, die auf dem Gelände von Schmitz-Cargobull als Interimslösung ihren Platz finden wird. Hier sollen die Rockets für eine Übergangszeit ihre ProA-Heimspiele austragen. „Gotha ist jetzt schon die Basketball-Hauptstadt in Thüringen“, sagte Dirk Kollmar. Und diese Worte verdeutlichten nicht zuletzt die Vorfreude auf bevorstehende Derbys gegen Science City Jena oder auch die Niners aus Chemnitz. Zugleich unterstrich der Präsident mit dieser euphorischen Einschätzung, dass BiG einer der ganz wenigen Vereine im Freistaat ist, deren Mitgliederzahl weiter wächst – entgegen dem Trend. Zählte BiG vor ziemlich genau zwei Jahren exakt 330 Mitglieder, so sind es aktuell 369. Diese Entwicklung spiegelt auch wider, dass die Rechnung des Vereins aufgeht: Die Rockets sind und bleiben das Zugpferd an der Spitze des Vereins, der aber einen tiefen Unterbau besitzt. Als Beispiel dafür nannte Schriftführerin Astrid Kollmar die jüngsten BiG-Korbjäger: „Vor ziemlich genau zwölf Jahren haben wir mal mit fünf Kindern angefangen. Aktuell trainieren bei uns insgesamt mehr als 100 Jungen und Mädchen – allein 60 von ihnen sind jünger als zwölf Jahre. Das ist eine ausgezeichnete Entwicklung!“

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