CDU schickt eigenen Kandidaten in Rennen

Bürgermeisterkandidat Torsten Bauer mit Gesamtkonzept für Uslar

Uslar (cj) – Für die Uslarer Bürgermeisterwahl am 22. Juli 2012 schickt die CDU-Fraktion jetzt mit Torsten Bauer aus Bollensen einen eigenen Kandidaten ins Rennen um das höchste Amt in Uslars Rathaus. Der 48-jährige Jurist ist derzeit verbunden an der Polizeiakademie Niedersachsen (Hann. Münden).

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Torsten Bauer kandidiert für das Bürgermeisteramt in Uslar.

© Foto: Junginger

Seit jeher engagiert sich Bauer ehrenamtlich in zahlreichen Organisationen; u. a. im Spielmannszug Bollensen, im Kirchenvorstand der St. Johannisgemeinde Uslar, im Kirchenkreistag, im Aufsichtsrat der Sozialstation Uslar und der Stadtwerke Uslar. Für die Kommunalpolitik engagiert er sich seit zehn Jahren als Ratsmitglied im Stadtrat Uslar, als Kreistagsabgeordneter wirkt Torsten Bauer seit fünf Jahren. Der Grund, so Bauer, sei ganz einfach: „Uslar ist meine Heimat.“
Als Bürgermeisterkandidat stellt Torsten Bauer nun ein umfassendes 11-Punkte-Programm als Gesamtkonzept vor, in dem er die wichtigsten Schwachstellen Uslars mit Ideen für Handlungsansätze verbindet. Er setzt sich zum Ziel, zusammen mit dem Rat und der Verwaltung für Uslar neue Impulse zu setzen. Eine konstruktive, sachbezogene Zusammenarbeit für Uslar über die Fraktionsgrenzen hinweg, ist Torsten Bauer zufolge spätestens seit der Vorbereitung zum Zukunftsvertrag für Uslar gegeben.
Wirtschaftsstandort Uslar:
Grundvoraussetzung für eine zielgerichtete Wirtschaftspolitik ist Bauer zu Folge eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit von Unternehmen, Gewerbetreibenden, Einzelhandel und Handwerk. Hierfür will Bauer Netzwerke stützen und Netzwerke bilden, die Attraktivität der Innenstadt mit einer maßvollen Entwicklung im Dialog mit der Wirtschaft und mitgestaltenden Bürgern fördern. Auch die Dörfer sollen dabei verstärkt einbezogen werden. „Hinsichtlich der Kernstadt, gehört eine kluge Entscheidung für Standortfragen“, sagt Torsten Bauer und nennt dabei beispielhaft die Wiesenstraße und den Eingangsbereich am Industriegebiet Richtung Bollensen. Um die Attraktivität der Innenstadt zu fördern, wäre z.B. an eine zeitweise Öffnung der Langen Straße zu denken, möglicherweise auch auf einen zeitweisen Verzicht auf Sondernutzungsgebühren. Positive Impulse erwartet Torsten Bauer auch von der Wiederbelebung der Gewerbeschau „Uslar erleben“ in Kombination mit der Stärkung vom „Tag der Regionen“.
Tourismus:
Für Torsten Bauer ist Tourismus ein Standortfaktor. Um eine starke Touristik-Anlaufstelle in Uslar zu bieten, sei eine stärkere Anbindung an die Tourismusregion Solling/Vogler wichtig.
Medizinische Versorgung sicherstellen:
Unter Einbeziehung der Ärzte, Apotheke und Heilberufe für Uslar minimal ein Medizinisches Versorgungszentrum aufzubauen und solange die Bettenzahl noch nicht gestrichen ist, die Rettung des Krankenhauses in Uslar, nicht unversucht zu lassen.
Sport, Kultur und Ehrenamt:
Wiedereröffnung des Schwimmbades Uslar sowie der Erhalt und die Unterstützung wertvoller Kultur- und Sporteinrichtungen, einschließlich einer Unterstützung der vielen Ehrenamtlichen in Uslar und in den Dörfern sowie ein klares Bekenntnis zur Freiwilligen Feuerwehr vor Ort, inklusive der Erstellung eines Konzepts zum Erhalt der FFW, ausgerüstet mit einer angemessenen Ausstattung.
Infrastrukturelle Ziele:
Bürgerfreundliche Regelungen für die Entsorgung von Gartenabfällen als Gesamtkonzept worin unterschiedlichen Interessen Rechnung getragen wird.
Hochwasserschutz und der zügige Ausbau der B 241 sind genauso wie der Ausbau der Datenautobahn mit DSL und LTE-Technologie voranzutreiben. Der ÖPNV ist im Uslarer Land zu erhalten und eine gute Anbindung über Schiene und Bus zu sichern.
Energiewende vor Ort:
Energiemix für Uslar durch ein ausgeglichenes bedarfs- und chancengerechtes Strukturieren von Flächen für erneuerbare Energien. Um das Mitspracherecht der Bürger bei der Umsetzung des Klimaschutzauftrages zu erhöhen, kann ein Klimaschutzkonzept für Uslar angestrebt werden, wobei die Stadtwerke Uslar vor Ort eingebunden werden sollten.
Bildung und Familien:
Grundschulstandorte (auch kleine Standorte) grundsätzlich sichern und zukunftsfest machen. Z.B. durch Modellschulen oder Schulen mit besonderen Schwerpunkten (Sport, Sprache, etc.)
Gymnasium erhalten. Partnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen aufbauen und stärken, um damit frühzeitig berufliche Perspektiven in Uslar zu eröffnen. Krippen und Kitas weiter entwickeln und bedarfsgerecht ausbauen, damit die Betreuung der Kleinsten auf hohem Niveau sichergestellt werden kann und sich Eltern bewusst wegen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Uslar als Wohnort entscheiden.
Einbindung Jugendlicher und Senioren:
Neben der Unterstützung des Stadtjugendrings zielt Bauer auf weitere Möglichkeiten, um für Jugendliche Motivationen zu schaffen, damit sie sich für Uslar einsetzen und auch hier bleiben: So sollen Jugendliche in Entscheidungsprozesse mit eingebunden werden. Das Kommunalverfassungsrecht biete hierfür Möglichkeiten. Außerdem sollen Jugendliche bei der Ausbildungs- und Arbeitsplatzsuche geholfen werden.
Für die bessere Wahrnehmung der Belange älterer Bürger, regt Torsten Bauer einen Seniorenbeirat anregen.
Demografischer Wandel:
Torsten Bauer zufolge ist der demografische Wandel das Querschnittsthema! D.h. bei jeder Entscheidung im Rat sollten die Folgen in Bezug auf den demografischen Wandel, genauso wie die finanzielle Relevanz, mit einfließen. Neben der Förderung der Übernahme älterer Immobilien, sollten in der Bauleitplanung nur noch im Ausnahmefall neue Bauplätze ausgewiesen werden. Aber auch die Stärkung sozialer Einrichtungen, der Fortbestand des Mehrgenerationenhauses Uslar und die Unterstützung generationenübergreifender Projekte soll ein liebens- und lebenswertes Uslar bewahren.
Finanzen:
Der Abschluss des Zukunftsvertrages biete die historische Chance, Uslars Finanzen dauerhaft auf solide Beide zu stellen. Eine Haushaltskonsolidierung sei durch weiteren Schuldenabbau, durch strikte Ausgabenkontrolle, Synergien und durch interkommunale Zusammenarbeit möglich.

Sowohl Torsten Bauer als auch Ralf Buberti nehmen mit ihrer Kandidatur die Herausforderungen für das Amt des Bürgermeisters an. Wer von den beiden Kandidaten in das Uslarer Rathaus einzieht, entscheiden die Bürger am 22. Juli 2012. Aber jetzt schon ist eines sicher: es ist das Engagement der Bürger, womit über die Wahl hinaus, die Zukunft Uslars politisch gestaltet und Politik vor Ort geformt werden kann.

 

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