Unstrut-Hainich-Kreis (psk/ut) - In der Sitzung im März beschäftigte sich der Fachbeirat der RAG Unstrut-Hainich e. V. und das LEADER - Management mit den Projektanträgen der Ländlichen Infrastruktur, die fristgerecht bis Jahresende 2011 in der Geschäftsstelle eingegangen waren.
Sieben Anträge lagen vor, die auf eine Realisierung in diesem Jahr zielen. Die Gemeinde Urleben beabsichtigt den „Tennstedter Weg“ auf einer Distanz von 1,33 Kilometern auszubauen (zuwendungsfähige Ausgaben: 251.364 Euro). Von der Gemeinde Langula ging ein Antrag für die Maßnahme „Am Hauptgraben“ ein, der Weg erstreckt sich über 1,30 Kilometer und soll 293.832 Euro kosten. Den „Weg zum Kinderheim“, der sich über 660 Meter ausdehnt, will die Gemeinde Unstruttal mit Gesamtkosten von 48.740 Euro sanieren. Die Gemeinde Herbsleben beantragte Zuschüsse für den „Weg zum Flachsgraben“, der 680 Meter lang ist und dessen Ausbau 124.239 Euro kosten soll. Von der Gemeinde Dünwald wurde ein Antrag für den 910 Meter langen „Hölzernen Weg“ gestellt (Investitionssumme: 134.800 Euro). Zwei Anträge stellte die Gemeinde Anrode. Der 370 Meter lange „Seeklingenweg“ soll 102.461 Euro kosten und für das Projekt „Am Rainswege“ mit einer Distanz von 280 Metern sind 80.935 Euro veranschlagt worden. Förderfähig sind jeweils etwa 65 Prozent der veranschlagten Bruttogesamtkosten, das bedeutet in Summe für die sieben Projekte 673.641 Euro. Anhand der Bewertungsmatrix, unter Berücksichtigung der Fördermodalitäten der Ländlichen Infrastruktur und der Auswirkung des Projektes in der Region, wurde eine Prioritätenliste seitens des Fachbeirates erstellt. Im Vordergrund stehen Projekte, welche die nachhaltige Entwicklung und Verbesserung der mit der Landwirtschaft verbundenen Infrastruktur beinhalten. Das Votum wurde an die Bewilligungsstelle, dem Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gotha, zur weiteren Bearbeitung übermittelt. Im Unstrut-Hainich-Kreis konnten in 2011 drei Projekte mit einer Gesamtfördersumme in Höhe von 393.415 € umgesetzt werden.
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