Steuerungsausschuss Südniedersachsen bringt regional bedeutsame Projekte auf den Weg

Südniedersachsenprojekte starten durch

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Teilnehmer des Steuerungsausschusses Südniedersachsen bei der Sitzung in Osterode

© Foto: Privat

Südniedersachsen (usj) - Der Steuerungsausschuss Südniedersachsen nutzte am heutigen Donnerstag seine 8. Sitzung, um dem am Südniedersachsenprogramm der Landesregierung beteiligten Landkreis Osterode a. H. zu besuchen. Erster Kreisrat Gero Geißlreiter begrüßte die Teilnehmenden im Sitzungssaal des Kreishauses.

Jetzt, fast ein Jahr nach dem feierlichen Auftakt des Südniedersachsenprogramms in Einbeck, beginnen die Projekte durchzustarten: Bewilligt wurden bereits Großprojekte wie das Sekundärrohstoffzentrum (mit 4,2 Mio. EU Fördersumme), sowie das Modellprojekt Dorfmoderation (mit 337.000 EUR Fördersumme). Regionale Kooperationsprojekte wie z. B. der Südniedersachsen InnovationsCampus (SNIC) und das innovative Mobilitätsprojekt „EcoBus“ befinden sich inzwischen in der Antragsstellung. Auch für den Ausbau der Breitbandinfrastruktur konnten bereits die ersten Anträge eingereicht werden. Die Mitglieder des Steuerungsausschusses beschlossen drei Projekte, die nun als Südniedersachsenprojekte in die Antragsstellung gehen: Die Inwertsetzung des UNESCO-Welterbes im Harz, ein Projekt zur Stärkung der dualen Berufsausbildung sowie die Errichtung eines „Berufswahlnetzwerkes Südniedersachsen“. Neu in das Südniedersachsenprogramm nahm der Steuerungsausschuss auf Anregung von Landrätin Angela Schürzeberg zudem das Projektvorhaben „Zweites Gleis“ auf. Durch die Errichtung eines Begegnungsgleises auf der Bahnstrecke Kreiensen-Holzminden soll diese im Stundentakt statt wie bisher in nur zweistündigen Takt befahren werden können. Alle diese Projekte werden vom Projektbüro Südniedersachsen begleitet. Der Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Matthias Wunderling-Weilbier betonte: „Wir sind sehr zufrieden mit dem, was wir bereits für die Region erreichen konnten – aber wir können und wollen noch mehr. Besonders freut mich, dass die Region durch die gemeinsame Arbeit im Südniedersachsenprogramm immer mehr zusammenwächst.“

Ansprechpartner für weitere Informationen: Amt für regionale Landesentwicklung
- Projektbüro Südniedersachsen - Dr. Ulrike Witt, Tel. 0551 5074-113 E-Mail: ulrike.witt@arl-bs.niedersachsen.de

Informationen zum Projektbüro Südniedersachsen:
Zur Umsetzung des Südniedersachsenprogramms wurde ein „Projektbüro Südniedersachsen“ eingerichtet. Hier arbeiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Landkreisen Göttingen, Goslar, Holzminden, Northeim und Osterode am Harz sowie der Stadt Göttingen und des Landes zusammen, um die Region zu unterstützen. Das Projektbüro hat die Funktion einer regionalen Entwicklungsagentur mit folgenden Aufgaben: Anregen, aufgreifen und gemeinsames Weiterentwickeln von konkreten Projekten und Projektanträgen aus der Region. Dabei geht es insbesondere um regional besonders bedeutsame und kreisübergreifende Projekte, die entsprechende Entwicklungsimpulse setzen.

Informationen zum Steuerungsausschuss:
Über den Steuerungsausschuss Südniedersachsen sind die Hauptverwaltungsbeamten/innen der Landkreise, Städte und Gemeinden bei allen Projekten des Südniedersachsenprogramms eingebunden. Dieser wird die beiden Landesbeauftragten dabei unterstützen, regional bedeutsame Projekte zu identifizieren und Projektvorschläge zu bewerten. Er entscheidet über die Aufnahme von Projekten in das Programm.
Der Steuerungsausschuss wird beratend begleitet von einem Fachbeirat. Demnächst soll zur strategischen Begleitung des Südniedersachsenprogramms ein Wirtschaftsbeirat konstituiert werden.

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