Albert-Schweitzer-Haus Marienmünster

Conny zaubert Lächeln auf die Lippen

Marienmünster (ozv) - Wann immer sich die Gelegenheit ergibt, kommt die Handpuppe Conny zu den Bewohnern des Albert-Schweitzer-Hauses Marienmünster-Vörden.

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Frau Spieker mit der Handpuppe Conny.

© Foto: privat

Seit die Therapie- Puppe im Begleitenden Dienst des Hauses im Einsatz ist, erfreut sie alle Bewohner, sei es in der Gruppe oder in der Einzelbetreuung.
Obwohl meist für Menschen mit demenziellen Erkrankungen zur Anregung gedacht, zaubert sie doch bei allen ein Lächeln auf die Lippen.
Oft sitzen die großen Handpuppen in den Wohngruppen von Altenheimen, doch im Albert- Schweitzer- Haus kommt und geht sie immer mit der gleichen Person. Damit hat die Puppe immer die gleiche Identität und die gleiche Stimme.
Ein Besuch von Conny läuft immer nach dem gleichen Schema ab: Die Puppe wird von der Mitarbeiterin als Puppe vorgestellt. Ist das Interesse geweckt, wird erzählt, dass die Puppe sprechen kann. Conny begrüßt den Bewohner mit Handschlag und fragt direkt nach dem Namen. Meist ist dann das Eis gebrochen und ein lustiger Dialog beginnt. Conny erzählt, wie alt sie ist, dass sie schon zählen kann, dass sie singen kann und sie popelt gern in der Nase. Spätestens ab diesem Zeitpunkt ist die gesamte Aufmerksamkeit des Bewohners bei der Puppe.
Doch Conny kann auch trösten, wenn es jemandem schlecht geht, wobei sie bestimmt einen noch größere Kummer hat und so ist der Bewohner an der Reihe dieses „Kind“ zu trösten und das Ziel- die Ablenkung von Traurigkeiten ist erreicht.
Dann kuschelt sie auch gern mit dem Bewohner und es kann erlebt werden, wie zärtlich und einfühlsam mit der Puppe umgegangen wird.
Egal, wohin die Puppe kommt, mit ihrem großen Kopf, den dicken schwarzen Haaren und den strahlend blauen Augen unterhält sie mit ihrer neugierigen Art sogar die Mitarbeiter, denn sie ist immer gut gelaunt und hat in der Regel eine flotten Spruch parat.

 

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