Bodenfelder Schüttenhoff 2014

Bodenfelde (cj) - Alle vier Jahre wird in Bodenfelde Deutschlands größter Schüttenhoff gefeiert. Die Ursprünge des Bodenfelder Schüttenhoffs gehen zurück in die Zeit nach dem 30-jährigen Krieg. In dieser Zeit wurde Bodenfelde im Jahr1631 durch einen großen Brand fast völlig zerstört. Das Unglück wollte es, dass es nicht mehr genug Bürger gab, um alles Land zu bebauen. Da die Bodenfelder bereits seit 1437 die Stadtrechte und damit auch die Rechte zum Bierbrauen hatten, erschien ihnen das Bierbrauen für den Neuanfang ein gutes Geschäft. Die zahlreichen Bodenfelder Brauer lieferten schon wenig später ihr damals “berühmtes” Rot- und Weißbier nicht nur an die örtlichen Gasthäuser, sondern auch bis nach Schönhagen und in hessische Dörfer. Und damit fing der Ärger an, dem wir heute den Bodenfelder Schüttenhoff zu verdanken haben.

Die nachbarschaftlichen Kämpfe von einst, bei denen die Bodenfelder ihre Widersacher in der Schlacht bis auf die Weser trieben, gibt es so nicht mehr. Der Schüttenhoff aber ist geblieben.

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Quelle: Fotos: Junginger