IGS Bodenfelde

Projekttage zur Ersten-Hilfe-Ausbildung

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Praktische Übungen im Erste-Hilfe-Kurs © IGS Bodenfelde

Bodenfelde (us) - "Wer von euch musste schon einmal „Erste Hilfe“ leisten?" Alle Finger bleiben unten. "Und wer hat schon einmal Erste-Hilfe bekommen?" Einige zaghafte Finger gehen nach oben.
"In welchen Situationen braucht denn jemand „Erste-Hilfe?" Dazu konnten die Neuntklässler der Heinrich-Roth-Gesamtschule Bodenfelde (IGS) schon mehr sagen: Verkehrsunfälle, Sportunfälle – aber auch Herzinfarkt, epileptischer Anfall oder Schlaganfall wurden genannt.
Die Lehrgangsleiterin der Johanniter-Unfallhilfe, Julia, hatte rasch die Aufmerksamkeit der 14-15-jährigen Schüler und Schülerinnen gewonnen. Viele möchten schließlich einen Führerschein erwerben und müssen sich deshalb mit dem Thema auseinandersetzen. Aber auch für das Schulpraktikum im April benötigen einige Schüler das Wissen über die „Erste-Hilfe“.
Schnell wurde klar, dass die meisten Jugendlichen gar nicht wussten, wie man sich in einer Notfallsituation verhalten soll. Was sagt man denn, wenn man die 112 angerufen hat? Hier helfen die fünf sogenannten „W’ s“: wo, was, wie viele, welche Verletzungen und warten! Warten? – auf Rückfragen! Wie sichere ich eine Unfallstelle ab und was versteht man unter „Eigenschutz“?
Es folgten viele praktische Übungen. Jeder musste z.B. die sogenannte „stabile Seitenlage“ mit einem Partner üben oder die Wiederbelebung an der Puppe mit Namen Little-Ann durchführen. Es wurden Verbände angelegt und Pflaster zugeschnitten. Diese Übungen waren nicht nur lehrreich, sondern oft auch sehr lustig!
In Gruppenarbeit wurde Themen wie Schlaganfall, Herzinfarkt, Vergiftungen und vieles mehr bearbeitet.
Nach zwei intensiven Arbeitstagen sind die Schüler und Schülerinnen des 9. Schuljahres nun fit, um im Notfall die entsprechenden Maßnahmen der Lebensrettung zu ergreifen. Dies wurde ihnen dann auch anhand einer Urkunde bescheinigt.
„Hoffentlich vergesse ich nicht alles, wenn mal ein Notfall eintrifft!“, meinte eine Schülerin am Ende der Schulung. Julias Antwort lautete jedoch: "Der einzige schwere Fehler, den ihr machen könnt, ist nichts zu tun!"
Frau Düsterloh, Leiterin des Jahrganges 9, bedankte sich im Namen der Schule recht herzlich bei den sehr engagierten jungen Ausbildern der Johanniter-Unfallhilfe.

Für den Inhalt des Textes ist der oben angegebene Bürgerreporter verantwortlich.

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