Veilsdorf (hf) - Als die Pokallose für die erste Runde im Landespokal in den Auslosungstopf "geworfen" worden, da waren auch die Zweitligisten aus der Landeshauptstadt, die vom FC Rot-Weiß Erfurt dabei. Natürlich waren sie auch als Favorit angesehen.
Sie wurden dem Landesklassenvertreter SV EK Veilsdorf zugelost. Raunen im weiten Rund. Denn der Name Veilsdorf hat heute noch einen besseren Ruf als seine gegenwärtige Leistungsstärke. Namen wie Ullrich, Zitzmann, Brückner, Th. Langguth und Höfer sind heute noch in aller Munde bekannt.
Leider sorgte die ländliche Strukturierung, das nur zweimalige Training für die gegenwärtige Landesklassenmannschaft für einen Leistungsrückgang. Heute bestimmen Erdenbrecher, Wirsing, Thiel, Goldschmidt und Langguth (Junior) das Niveau in der zweiten Leistungsklasse des Landes, das am Ende der vergangenen Saison einen elften Tabellenplatz einbrachte. Dessen ungeachtet, auch in dieser Leistungsklasse der Amateure können Leistungen "abgerufen", werden, die selbst eine Vertretung, die vier Klassen höher spielt, ins "Straucheln" geraten lassen.
Auf alle Fälle wird man in Veilsdorf, auf einem gut gepflegten Rasenplatz versuchen, am 17. oder 18. August, wenn die Landeshauptstädter im Weihbachtal gastieren, genau wie in Steinach (hier spielt der FSV Wacker Gotha) oder Hildburghausen (hier ist der FC Einheit Rudolstadt zu Gast) versuchen, den Gästen so weit wie nur möglich Paroli zu bieten. Denn noch immer gilt der Grundsatz: Selbst bei den "Kleinen" versucht man den "Großen" aus den höheren Ligen wenigsten "ein Bein zu brechen".
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