München (wotan/NBB) - Bausparen ist der Deutschen liebstes Fundament für die eigenen vier Wände. 41 Prozent aller Bundesbürger, die in den Jahren 2008 bis 2011 Wohneigentum erwarben, hatten mit einem Bausparvertrag begonnen, auf die eigene Immobilie zu sparen.
Ein bis zwei Jahre vor dem Erwerb haben sogar 57 Prozent der künftigen Eigentümer mit einem Bausparvertrag Eigenkapital aufgebaut. Dies geht aus einer aktuellen Repräsentativ-Studie von TNS Infratest hervor, auf die Schwäbisch Hall-Finanzexperte Marcus Weismantel hinweist.
Auf den Plätzen zwei und drei folgen Sparguthaben bei anderen Kreditinstituten (38 Prozent) sowie Tages-, Termin- und Festgeld (zehn Prozent). Unabhängig von der Form der Eigenkapitalbildung betrug die durchschnittliche Spardauer bis zum Einzug in die eigene Immobilie knapp elfeinhalb Jahre. Weismantel verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass sich die Bauzinsen in den letzten elf Jahren praktisch halbiert hätten: "Für die Baufinanzierung hat dies den gleichen Effekt, als wären - bei gleichbleibendem Zinsniveau - die Immobilienpreise während der Ansparphase um 20 bis 30 Prozent gesunken".
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