Gera/Weida - Wer kennt sie nicht, die berühmten Klatschspiele aus der Kinderzeit
Klatschspiele sind auch heute bei Kindern sehr beliebt. Eins davon „Bei Müllers hat´s gebrannt“, hatte es den Kindern der Staatlichen Grundschule Plauensche Straße besonders angetan.
Der neunjährige Paul Hackel interviewt Dr. Waltraud Linder-Beroud vom Deutschen Volksliedarchiv zur Entstehung und Entwicklung des Kinder-Klatschspiels, das Gegenstand der Verfilmung ist.
© Foto: FilmclubSehr oft ist es auf dem Schulhof zu hören. Und es geht dabei nicht immer mit feinen Worten zu. Sechs Varianten des Klatschspiels werden zurzeit von den Kindern in Zusammenarbeit mit dem Filmclub Gera-Pforten e.V. verfilmt. Am Sonnabend der vergangenen Woche galt es in Weida mit Hilfe der Polizeiinspektion Gera Bilder des Klatschspiels auf Video zu bannen. Der Platz der Freiheit wurde deshalb ausgesucht, da es dort 2009 gebrannt hatte und die Brandsituation in Bildern nachgestellt werden sollte.
Polizist Thomas Müller kramte extra noch einmal die grüne Uniform hervor und auch mit Pickelhaube wird er zu sehn sein
Kaum einer weiß , dass die Tradition dieses Klatschspiels in einem über 130 jährigen Kinderlied liegt.
Deshalb führte das Filmteam ein Interview mit der eigens aus Freiburg angereisten Wissenschaftlerin Dr. Waltraud Linder-Beroud vom Deutschen Volksliedarchiv durch. Sie informierte über die Kindersubkultur von den Anfängen bis zur Gegenwart und die Gründe der Veränderung des Spiels im Laufe der Zeit. Aber alles soll noch nicht verraten werden. Mehr gibt es zur Filmpremiere Ende des Jahres , wenn die Schulfilm AG Neulandfilm zehn Jahre wird.
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