Landesmeistertitel blieb aus

Zwei Judoka im Finale unterlegen

Gotha (tt) - Zweimal schafften es Judoka aus dem Landkreis Gotha in das Finale der Thüringer Landesmeisterschaften u 14 Jahre in Nordhausen.

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Dimitrij Korakin (-60 kg) Fabian Meyer (+60 kg, beide FSV 1950 Gotha), Pio Wittek (+66 kg, SSG Wechmar), Victoria Hesselbach (-36 kg, FSV 1950 Gotha) v. l.

© Foto: Tejkl

Pio Wittek von der SSG Wechmar und Victoria Hesselbach vom FSV 1950 Gotha kämpften sich durch die Vorrunde ins Halbfinale. Im Schwergewicht traf Pio dort auf seinen Trainingskameraden Fabian Meyer vom FSV. Obwohl Pio einer der leichtesten in der schwersten Jungenklasse ist, setzte er sich gegen den gut zwanzig Kilo schwereren Gothaer erneut durch, auch wenn es dieses Mal hätte anders ausgehen können. Fabian konnte leider eine angesetzte Kontertechnik nicht für sich verbuchen. In letzter Sekunde übernahm der athletische Judoka aus Wechmar den Wurf und brachte Fabian Meyer auf den Rücken. Ippon für Wittek und damit das Finale im Schwergewicht. Dort traf er auf einen ebenso athletischen Kämpfer vom Kodokan Erfurt, der mit unsauberen Fußtechniken mehr Schmerzen erzielte als eine entscheidende Wertung. In einem ausgeglichen Kampf wirkte Pio aber stellenweise zu passiv, am Ende der ausschlaggebende Punkt für die Kampfrichter, die in einer "Hantei-Entscheidung" mit 2:1 für den Erfurter stimmten. Victoria fehlten im Finale gegen die Erfurterin Celina Krämer das richtige Mittel, zu gut hatte sich ihre Gegnerin auf sie eingestellt . Mit einem Yuko in Rückstand geraten gelang ihr erst mit dem Schlusssignal ein erfolgreicher Wurf, der allerdings nicht mehr gewertet wurde. Fabian Meyer und Dimitrij Korakin konnten sich jeweils nach einem verlorenen Kampf in der Trostrunde behaupten und am Ende verdient eine Bronzemedaille erkämpfen. Arne Hirsch (FSV Gotha) startete gut in das Turnier, nach drei gewonnen Kämpfen verpasste er allerdings den Einzug ins Finale und anschließend leider einen Podestplatz, sodass er sich mit einem undankbaren 5. Platz zufrieden geben musste. Bei den übrigen Startern aus dem Landkreis waren die Leistungen teilweise zu unkonstant, um in einem starken Teilnehmerfeld Medaillen erkämpfen zu können. Nach guten Kämpfen, folgten teils unnötige Niederlagen, hier muss nachgebessert werden.

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