Warburg (ozn) Betrüger haben am Telefon um 11 Uhr und 14.45 Uhr wieder Notlagen von angeblichen Verwandten vorgetäuscht und versucht, Geld zu erschwindeln. Eine 56-jährige aus Warburg und ein 77-jähriger aus Hohenwepel gingen den Betrügern glücklicherweise nicht auf den Leim. Als die Anrufer merkten, dass sie es mit Übersiedlern zu tun hatte, führten Sie ihre Gespräche sofort auf Russisch. Dabei waren die Betrüger (eine Frau und ein Mann) am Telefon so überzeugend, dass der 77-Jährige tatsächlich glaubte, seine Tochter hätte einen Unfall gehabt. Sie sollte im Krankenhaus Warburg angeblich nicht ohne Bargeldzahlung behandelt werden, weil kein ausreichender Versicherungsschutz vorliege. Der Senior fuhr ins Krankenhaus und musste dort feststellen, dass alles erlogen war und seine Tochter dort gar nicht eingeliefert wurde. Die Polizei warnt noch einmal dringend vor den mittlerweile unterschiedlichsten Geschichten, die am Telefon erzählt werden, um an das Geld kommen. „Händigen Sie Fremden niemals Geld aus, auch nicht gegen Quittung“, mahnt die Polizei.
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