30 Jahre Städtepartnerschaft

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Stephan Bawey, Tobias Scherf und Herold Quick.

© Foto: Stadt Warburg

Falkenberg/Warburg (wrs) - Eine Delegation der Hansestadt Warburg unter der Leitung von Bürgermeister Tobias Scherf besuchte zum 30-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft die Stadt Falkenberg/Elster in Brandenburg. Falkenberg ist inzwischen Mitglied der Verbandsgemeinde Liebenwerda, der nun Herold Quick als Bürgermeister vorsteht, welcher lange Jahre Bürgermeister in Falkenberg war. Neuer Bürgermeister in Falkenberg ist Stephan Bawey, der die Delegation begrüßte. Von Beginn an war ein sehr herzliches Verhältnis zwischen den beiden neuen Bürgermeistern Tobias Scherf und Stephan Bawey entstanden; beide haben für ihre Kommunen das Thema Stadtentwicklung entdeckt und tragen dies im Herzen. Der Austausch über politische Themen und Themen der Verwaltung war konstruktiv und für alle Seiten inhaltlich bereichernd.
Die Freunde aus Brandenburg zeigten den Warburgern die aktuellen Entwicklungen der Stadt. Dabei wurden die Gäste mit einem historischen Feuerwehrfahrzeug durch die Stadt gefahren. Neben der aktuellen Situation der Gemeinde in Bezug auf Feuerwehren, Kindergärten, ärztliche Versorgungszentren und der weitestgehend abgeschlossenen Sanierung der unterschiedlichen Schulen im Ort, zeigte Bürgermeister Bawey den Gästen auch das Naherholungsgebiet „Kiebitz“, welches für Sommertouristen und langjährige Stellplatzinhaber von Wohnwagen ein Seeparadies zum Genießen und Schwärmen ist. Bei einem gemeinsamen Abendessen fand ein weiterer Austausch mit der Politik in den „Kitzbüheler Stubn“ mit den politischen Vertretern im Stadtparlament statt. Höhepunkt des Besuches war die Einladung zum Rundflug auf dem Flugplatz Lönnewitz, bei dem Bürgermeister Bawey den Gästen die Stadt Falkenberg/Elster und ihre Ortsteile vorstellte und neue Perspektiven durch die Sicht von oben ermöglichte.
Scherf und Bawey eröffneten anschließend gemeinsam den Herbstmarkt in der Stadt, eine der ersten Veranstaltungen nach der Coronakrise. Bei dem musikalischen Frühschoppen mit den Original Falkenberger Blasmusikanten würdigten Stephan Bawey und Herold Quick die 30-jährige Partnerschaft und dankten insbesondere den ehemaligen Bürgermeistern Paul Mohr, Walter Helmuth und Michael Stickeln sowie Stadtdirektor Seulen für ihr langjähriges Engagement. Besonders erfreut war Herold Quick, dass Klaus Braun als ehemaliger Beigeordneter der Delegation angehörte. Quick wies in seiner Rede darauf hin, dass zu Beginn ein reger Austausch stattfand und auch verwaltungsseitig immer Hilfe und ein gutes Miteinander vorhanden war. Stephan Bawey machte deutlich, dass auch die Partnerschaft über Vereine immer gut funktioniert hat. Vor der Coronapandemie sei immer die Jugendfeuerwehr zum Zeltlager nach Falkenberg gekommen, eine Tradition, die im nächsten Jahr fortgesetzt werden soll.
Tobias Scherf machte deutlich, dass man in Falkenberg daheim unter Freunden sei und dankte für die Wärme und Nähe der brandenburgischen Freunde. „Wir wollen diese Städtepartnerschaft auch künftig mit Leben erfüllen, und wir Bürgermeister stehen dafür gemeinsam ein“, so Scherf bei seinem Grußwort anlässlich des Jubiläums.
Als Präsent wurde ein Feuerkorb aus Erlebnisstahl mit dem Wappen der Stadt und dem Blick auf die 30-jährige Freundschaft übergeben. Anschließend weihten die Bürgermeister eine neue Bank ein, die genau an diese 30 Jahre erinnern soll. Die Bank ist aus Elbsandstein und ehemaligen Steinen der Torgauer Brücke erstellt worden. „Für uns ist diese Bank ein Zeichen des Brückenschlags von Falkenberg nach Warburg und soll, so wie es früher die Brücke getan hat, auch hier ein Zeichen der Verbundenheit und des Miteinanders darstellen“, so Stephan Bawey bei der Einweihung.

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