Kochkurs - Giersch, das (un)beliebte Kraut

Aufessen statt ärgern

Warburg (wrk) - Bei den meisten Gartenbesitzern gilt der Giersch, auch Dreiblatt oder Geißfuß genannt, als lästiges Unkraut, das so hartnäckig aus seinen Wurzeln wieder austreibt, dass man es nur schwer aus dem Garten verbannt bekommt. Man kann ihn aber auch als Wildgemüse essen und ist mitunter froh, soviel von ihm zu haben. Passende Rezepte werden beim Wildkräuterkochkurs am Mittwoch, dem 23. Mai 2018, ab 19 Uhr in der Heimatstube in Menne vorgestellt. In gewohnt gemütlicher Runde werden aus dem Wildkraut leckere Gerichte hergestellt.
Giersch enthält 15 Mal so viel Vitamin C wie Kopfsalat erzählt Kursleiterin Verena Arendes, Phytotherapeutin aus Borgentreich. Ein guter Grund, häufiger die Bestände im Garten zu plündern. Außerdem enthält Giersch große Mengen an Vitamin A und viele Mineralstoffe, darunter Eisen, Magnesium und Kalzium. Der Gehalt an Mineralstoffen ist z.B. wesentlich höher als in Grünkohl, der schon zu den mineralstoffreichsten Kulturgemüsen zählt. Dank dieser Menge an Vitalstoffen gilt der Giersch zu Recht als ein regionales Superfood.
Neben der Verwendung als Wildgemüse fand und findet der Giersch auch Verwendung als Heilpflanze. Seit alters her wird er gegen Gicht und Rheuma eingesetzt sowie zur Förderung der Harnorgane und des Stoffwechsels.
Weitere Informationen und Anmeldung bei Marie-Luise Eickmeier-Ehrlich, Tel. 05641/7488994 oder per Email an eickmeier.ehrlich@googlemail.com. Es wird ein Teilnehmerbeitrag erhoben.

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