Bildung für Äthiopien

alle Bilder anzeigen Bild anzeigen

Beginn des KG-Neubaus der weiteren zwei Räume.

© Foto: privat

Peckelsheim (ozm) - „Um die Situation am Horn von Afrika zu verbessern braucht es noch eine Menge an Entwicklung und vor allem Bildung“, - berichtet das Ehepaar Klaus und Rosi Krekeler, das wieder einmal mit dieser Erkenntnis aus Äthiopien zurück gekehrt ist. Sie besuchten die Regionen Nekemte, Hosanna und Jimma-Bonga, in denen viele Dörfer weit außerhalb liegen und von sehr armen Menschen, oft aus verschiedenen Stämmen, bewohnt werden.
Während die Hauptstadt sich bereits gut entwickelt hat und viele Projekte umgesetzt werden konnten, besteht auf dem Land noch immer eine ähnliche Situation wie bei uns vor 100 Jahren. Ein grosses Problem ist, diese Gebiete mit Kindergärten und Schulen zu versorgen.
Ein Beispiel ist Tambaro in der Region Hosanna: Äthiopische Schwestern vom Orden der „Maids of the poor“ (Mägde der Armen) betreuen dort eine Klinik, die mit Spenden, vorrangig aus dem Kreis Höxter, aufgebaut wurde und betrieben wird. Ausserdem wurde durch viele Spender das Geld aufgebracht, Wassertanks zu installieren. Ein grosses Sorgenkind ist nun der dortige Kindergarten. In zwei neueren und zwei alten Gebäuden betreuen die Schwestern fast 500 Kinder. Es herrscht drangvolle Enge, und oft muss auf den Aussenbereich ausgewichen werden. Das ist auch kein Problem bei trockenem Wetter, aber in der Monsunzeit schier unmöglich. Ausserdem warten noch weitere hunderte von Kindern auf eine Aufnahme. Deren Eltern belagern täglich das Haus der Schwestern, um einen Platz für ihr Kind zu bekommen. So baten die Schwestern die Krekelers, doch Spender zu finden, die den Bau von zwei weiteren Räumen ermöglichen könnten.
Vor Weihnachten war dann auch ein Betrag von 10.000 Euro zusammen gekommen, und die ersten Arbeiten konnten beginnen. Es fehlen aber weitere 20.000 Euro, um den Bau fertigzustellen und die Einrichtung zu gewährleisten. So wenden sich die Krekelers hier wieder einmal an alle treuen Helfer und Spender, doch mit dafür zu sorgen, dass dieses möglich wird.
Schon jetzt einen Dank an alle, die daran mitwirken.
Wer sich beteiligen möchte, kann dies unter folgendem Spendenkonto tun: Verbundvolksbank, Kirchengemeinde "St. Marien", Kennwort "Patenschaften", IBAN: DE08 4726 0121 9300 0800 41, BIC: DGPBDE3MXXX.
Die Spendenquittung und ein Dankeschön der Schwestern wird allen zeitnah zugehen.

Möchten Sie diesen Artikel

Versenden Drucken
Anzeige

Diesen Artikel versenden

Absender-E-Mail:*
Empfänger-E-Mail:*
Nachricht:*

* Pflichtfelder