Dreikönigstagung in der Landvolkshochschule endet mit Überlegungen zur Ökumene

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Diskutierten über den Fortschritt der Ökumene: (V. l.) Rektor Dirk Gresch, Pfarrer Uwe Koß und Prof. Dr. Wolfgang Thönissen.

© Foto: privat

Hardehausen (wru) - Im Rahmen der Dreikönigstagung in der Landvolkshochschule Hardehausen diskutierten und bewerteten Prof. Dr. Wolfgang Thönissen vom Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik, Pfarrer Uwe Koß, Leiter des Referats für Fundraising und Sponsoring der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau sowie Dirk Gresch, Rektor der Landvolkshochschule Hardehausen, ihre Sicht des Fortschritts in der Ökumene.

Alle drei verwiesen auf die Herausforderungen des christlichen Glaubens insgesamt und verurteilten die Anschläge auf Christen. Auch in unserer Gesellschaft werde der christliche Glaube immer mehr an den Rand gedrängt. Es komme darauf an, ein offenes, freundliches und auf eine ökumenische Zukunft ausgerichtetes Gespräch zu führen. „Ich bin gerne katholisch, so wie Pfarrer Uwe Koß gerne evangelisch ist." Es komme darauf an, dem eigenen Glauben eine Ausdrucksweise zu geben, anstatt weiterhin auf die wenigen Unterschiede hinzuweisen, so Dirk Gresch.

Dem stimmte auch Prof. Dr. Wolfgang Thönissen zu, der darauf hinwies, dass selbst nach der Taufe katholische, evangelische und orthodoxe Christen vor Gott gleich seien. „Die Unterschiede beginnen erst mit Kommunion und Konfirmation", so Thönissen weiter.

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