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Gezielte Handtherapie wirkungsvoll

Borgentreich (wrs) - Es gibt in Deutschland zwei Institute, die Ergotherapeuten und Physiotherapeuten zu Handtherapeuten weiterbilden. Ausbildungsinhalte sind Anatomie, manuelle Techniken, Lymphdrainage, Massagetechniken, Activtape, Schienenbau, Narbenbehandlung, Kraftaufbau und der Einsatz verschiedener Geräte mit Strom, Wärme, Kälte, Ultraschall, Vibration und weitere.
Das Ziel der Handtherapie ist es, die funktionsgestörte Hand möglichst zur ursprünglichen Funktion zurückzuführen. Zu den häufigsten Einschränkungen zählen Kraftminderung, Sensibilitätsstörungen, Bewegungseinschränkungen und Schmerzen. Diese können durch einen Unfall, eine Operation, eine Erkrankung oder Verschleiß entstanden sein. In der Handtherapie ist es sehr wichtig, die gesamte obere Extremität bis hin zur Wirbelsäule zu behandeln. Erkrankungen können weitere Auswirkungen auf den gesamten Arm haben. Außerdem muss der Ursprung einer Störung nicht immer direkt in der Hand liegen, sondern kann u.a. aufgrund von Halswirbelsäulenproblemen oder Engpasssyndromen entstehen und ihren Ursprung ganz woanders haben.
Somit werden alle Einschränkungen der oberen Extremität behandelt, um das größtmögliche schmerzfreie aktive und passive Bewegungsausmaß bis hin zur Hand wiederherzustellen.
Behandelt werden u.a. rheumatische Erkrankungen, Überlastungs- und Engpasssyndrome, Bandrupturen- und Verletzungen, Narbenverwachsungen, Sehnen- und Nervenverletzungen, nach Frakturen, nach Ruhigstellung, CRPS, Morbus Dupuytren, Carpaltunnelsyndrom und Tennis- und Golferellenbogen.
Die Ergotherapie-Praxis Helena Nolte in Borgentreich führt diese Behandlungen durch. Die Praxis befindet sich in der Lehmtorstraße 10 und ist unter Tel. 05643/947777 erreichbar.

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