Staatssekretär unterstützt Förderantrag der Stadt Lauscha

Sportstätten besichtigt - Investitionsschwerpunkte

Lauscha (Stadtverwaltung/rl) - Am 4.April 2012 besuchte der Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit, Dr. Hartmut Schubert, auf Einladung von Bürgermeister Norbert Zitzmann die Glasstadt Lauscha. Zitzmann stellte gemeinsam mit Vertretern der Sportvereine dem Staatsekretär ausgewählte Sportanlagen vor und erläuterte deren Nutzung und Sanierungsbedarf.

An der Marktiegelschanze begrüßte der Stützpunkttrainer Jens Greiner-Hiero vom WSV 08 Lauscha den Staatsekretär. Dieser lobte das anhaltende Engagement des Vereins und die ausgezeichnete Nachwuchsarbeit. Investitionsschwerpunkte des Vereins an der Sprungschanze bilden in diesem Jahr die Stützmauer am Auslauf der großen Schanze und der Aufbau der Aufstiegshilfe für die Skispringer. Beide Maßnahmen beanspruchen die ehrenamtlichen Helfer des Vereins und die Vereinsfinanzen bis an die Grenzen der Leistungsfähigkeit. Deshalb wurde beim Freistaat Thüringen ein Förderantrag eingereicht. Schubert versprach, sich der Sache anzunehmen und empfahl vorerst, einen förderunschädlichen Maßnahmebeginn zu beantragen.

In der Sporthalle Obermühle konnte sich Dr. Schubert anschließend über die Arbeit des SV Lauscha informieren. Der Vorsitzende Dr. Dieter Töpfer und Vertreter des Vereinsvorstandes, Gitta Fröhlich und Gerd Fölsche, stellten die umfangreichen Angebote des Vereins vor. Anschließend wurden Fördermöglichkeiten für den dringend notwendigen neuen Bodenbelag der Halle erläutert und abgestimmt. Der Verein meldete auch Sanierungs- und Erweiterungsbedarf am Sportlerheim auf dem Tierbergsportplatz an.

Abschließend besuchten Hartmut Schubert und Norbert Zitzmann den Sportplatz Ernstthal, welcher vom SV Rennsteig Ernstthal unterhalten und genutzt wird.

Der Staatssekretär zeigte sich insgesamt sehr angetan von den vielen sportlichen Angeboten in Lauscha und Ernstthal. Er unterstrich den hohen Stellenwert der ehrenamtlichen Arbeit und ermunterte die Teilnehmer, sich weiterhin aktiv im Sport und der Jugendarbeit zu engagieren. Gleichzeitig versprach er, sich der vorgetragenen Probleme in Erfurt anzunehmen und die Vereine nach Kräften zu unterstützen. Schubert plant bereits einen Folgebesuch in Lauscha, dann jedoch mit dem Rennrad, welchem seine sportliche Leidenschaft gilt.

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