Landrat Thomas Müller klarer Wahlsieger

Nur eine Stichwahl im Landkreis Hildburghausen

Hildburghausen (wotan) - Die Wahl zum Landrat erbrachte ein deutliches Votum der Wähler für Amtsinhaber Thomas Müller. Bei den Bürgermeisterwahlen wird es lediglich in der Gemeinde Schleusegrund eine Stichwahl geben.

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Thomas Müller mit Frau und Tochter bei der Stimmabgabe

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Die Landratswahl 2012 erbrachte im Landkreis Hildburghausen einen klaren Sieg mit 64,7 Prozent für Amtsinhaber Thomas Müller. Herausforderer Tilo Kummer von der Partei DIE LINKE. hatte, wie auch schon 2006 trotz einer Steigerung von drei Prozent keine Chance.
Die Wahlbeteiligung ist gegenüber der letzten Wahl zwar um 2,8 Prozent gestiegen, liegt aber immer noch unter 50 Prozent, was auch auf kommunaler Ebene eine gewisse Politikverdrossenheit der Bevölkerung belegt.
Für Thomas Müller dürfte das Krisenmanagement beim organisierten Nahverkehrschaos sowie seine kluge Zurückhaltung bei angestrebten Gemeinde-Zusammenschlüssen im Zuge der Gebietsreform gesprochen haben. Wahlen werden in erster Linie mit Wirtschaftsfakten entschieden und da ist die Bilanz des Landrates beeindruckend. Der Landkreis Hildburghausen hat eine aktuelle Pro-Kopf-Verschuldung von 77,00 Euro, was nach Finanzminister Voß so gut wie nichts ist und liegt bei den Arbeitslosenzahlen unter dem Bundesdurchschnitt. Bürgernähe ist ein weiteres Erfolgsrezept, nahezu keine Veranstaltung von Fördervereinen, Feuerwehren, Sportvereinen oder Kleintierzüchtern, wo Thomas Müller nicht anwesend beziehungsweise Schirmherr ist.
Landrat Thomas Müller bedankte sich bei seinen Wählern: "Überwältigt von diesem Wahlergebnis, bedanke ich mich recht herzlich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die mir ihre Stimme gegeben haben.
Sie haben mir Ihr Vertrauen geschenkt und ich bin bereit, auch weiterhin für einen starken Landkreis einzustehen. Ich setze auf einen bewährten Kurs, der getragen wird von einem soliden Haushalt, aber auch durch Sie alle. Hier werde ich nicht müde, zu erwähnen, wie wichtig mir Vereine, Verbände, Institutionen, die Wirtschaft, die Landwirtschaft sind, ebenso wie die Arbeit jedes Einzelnen, der sich für das Gemeinwohl einsetzt. Ohne Ihr Zutun wäre mein Einsatz nicht zielführend und unser Landkreis nicht so gut aufgestellt. Also noch einmal: DANKE und „bleiben Sie gemeinsam mit mir am Ball“.

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Seit der Wende ist Klaus Brodführer im Amt

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Von den drei hauptamtlichen Bürgermeistern konnte Klaus Brodführer in Schleusingen seinen Sitz im Rathaus, den er seit der Wende innehat, erfolgreich verteidigen. Von 2595 Wahlberechtigten schenkten ihm 1993 ihr Vertrauen, was 76,8 Prozent ausmacht. Die Stadt Schleusingen ist schuldenfrei, welches auch ein Verdienst der klugen Politik des Bürgermeisters ist.
In Eisfeld musste Bürgermeisterin Kerstin Heintz trotz Wahlhilfe von Bundes- und Landespolitikern der Linken eine klare Niederlage hinnehmen. Der Kandidat der Freien Wähler, Sven Gregor, welcher von der CDU unterstützt wurde, erreichte 64,2 Prozent und zieht ins Eisfelder Rathaus ein.

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Marco Baumann muss in die Stichwahl

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In der Gemeinde Schleusegrund kommt es am 06. Mai 2012 zu einer Stichwahl zwischen Amtsinhaber Marco Baumann von der CDU, der 39,4 Prozent der Wählerstimmen auf sich vereinte und Herausforderer Heiko Schilling von den Freien Wählern, welcher 34,8 Prozent erringen konnte. Diese Stichwahl könnten die Wähler des ausgeschiedenen Einzelbewerbers Michael Bartelt entscheiden.
Das deutlichste Wählervotum bei den Bürgermeisterwahlen erzielte in Themar Hubert Böse für die CDU mit 97,9 Prozent, dicht gefolgt von Günther Köhler in Gleichamberg, welcher für die Freien Wähler antrat und 96,5 Prozent der Wählerstimmen auf sich vereinte. Beide hatten keine Gegenkandidaten, wie auch Johann Kaiser von der Freien Wählergemeinschaft in Straufhain, der auf 94,4 Prozent gekommen ist und der Einzelbewerber Manfred Grün in Mendhausen mit 85,8 Prozent.
In der Großgemeinde St. Kilian setzte sich Andre Henneberg für die Freien Wähler klar mit 82,7 Prozent gegen Stefan Schmidt von den Linken durch.

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