Kommunalwahl 2012

Stichwahl in Weimar! Eine neue Runde ist angesagt für den 6. Mai

Weimar (Rathaus) - Am Sonntag, 22. April, gegen 19:45 Uhr, stand das vorläufige Ergebnis der Weimarer Oberbürgermeisterwahl fest: Die Kandidaten Stefan Wolf, SPD, und Martin Kranz, weimarwerk bürgerbündnis e.V., werden am 6. Mai 2012 in die Stichwahl gehen.

Bei einer Wahlbeteiligung von 44,6 Prozent (in absoluten Zahlen: 23.178 Wähler von 52.016) erreichten

* Stefan Wolf 43,8 Prozent der abgegebenen Stimmen (9.947 Stimmen).

* Martin Kranz 37,5 Prozent (8.520 Stimmen).

 

Auf den weiteren Plätzen:

Carsten Meyer, Bd.90/Die Grünen: 12,2 Prozent (2.782 Stimmen)

Mario Finkbeiner, Einzelbewerber: 6,5 Prozent (1.484 Stimmen)

 

Von den 23.178 abgegebenen Stimmen waren 445 Stimmen ungültig. Bei der durchschnittlichen Wahlbeteiligung von 44,6 Prozent war die höchste Wahlbeteiligung im Wahllokal 31 (Kammergut Tiefurt) mit 61,6 Prozent zu verzeichnen. Die niedrigste Wahlbeteiligung gab es im Wahllokal 29 (Grundschule Schöndorf 2) mit 23,6 Prozent.

Der Wahlausschuss beschließt in seiner öffentlichen Sitzung am Mittwoch, 25. April 2012, 17.30 Uhr in der Stadtverwaltung, Schwanseestraße 17, Haus 1, Raum 225,  das endgültige Ergebnis der diesjährigen Oberbürgermeisterwahl.

 

Zum Hintergrund:

Am 22. April 2012 wurde in der Stadt Weimar ein neuer Oberbürgermeister gewählt. 52.016 wahlberechtigte Bürger waren aufgefordert, ihr neues Stadtoberhaupt zu wählen. Da keiner der Kandidaten mehr als 50 Prozent der abgegebenen Stimmen erhielt, wird es am 6. Mai eine Stichwahl geben.

Die Stadt Weimar wurde für diese Wahl in 46 Wahllokale aufgeteilt. In 29 Wahllokalen ist die Barrierefreiheit gegeben.

Um die eingegangenen Briefwahlunterlagen auszuzählen, wurden 5 Briefwahlvorstände gebildet.

Am 20. März 2012 beschloss der Wahlausschuss ohne Beanstandungen die Zulassung der 4 Wahlvorschläge.

Für die 46 Wahllokale und 5 Briefwahllokale wurden ca. 400 ehrenamtliche Wahlhelfer (für jedes Wahllokal 7 Personen) gesucht. Die Besetzung der Wahlvorstände verlief wie schon zur letzten Wahl problemlos.

Bei der Auszählung der Wählerstimmen gab es einzig im Wahllokal in Tröbsdorf Schwierigkeiten bei der Übermittlung der Zahlen. Anstatt wie verabredet die Ergebnisse telefonisch durchzugeben, wurden diese per Fax übersandt - leider ohne Ankündigung. So dauerte es einige Zeit, bis die Zahlen in das Endergebnis einflossen.

 

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