Weimar (LM) - Das Goethe-Institut verleiht am 28. August in Weimar die Goethe-Medaille. Damit ehrt es Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um die Vermittlung der deutschen Sprache sowie den internationalen Kulturaustausch verdient gemacht haben.
In der vergangenen Woche wurden die diesjährigen Preisträger bekannt gegeben: Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts, überreicht den offiziellen Orden der Bundesrepublik Deutschland in diesem Jahr an die litauische Literatur- und Theaterwissenschaftlerin Irena Veisaitė, den kasachischen Theaterregisseur Bolat Atabayev und den bosnischen Schriftsteller Dževad Karahasan.
Damit wurden drei Preisträger bestimmt, „die mit Krieg, Repression, Verfolgung und Vertreibung in Berührung gekommen sind. In ihrem kulturellen Schaffen treten sie für eine offene Aufarbeitung nationaler Traumata ein und thematisieren auch gegenwärtige gesellschaftliche Schwierigkeiten. Sie zeigen Zivilcourage, erheben mutig ihre Stimme und glauben an die Macht des Wortes.“
Über diese Macht des Wortes diskutieren die drei Preisträger am Vortag der Preisverleihung, am 27. August, (19.00 Uhr, Goethe- und Schiller-Archiv. Eintritt: 14 Euro) beim Kunstfest Weimar. Im Gespräch mit Christina von Braun fragen sie nach den möglichen Funktionen von Kunst und Kultur in konfliktgeprägten Umfeldern. Wie wichtig ist der Einsatz kultureller Akteure bei der Aufarbeitung nationaler Traumata und gegenwärtiger gesellschaftlicher Probleme? Und was kann das Wort?
Umfassende Information zur Verleihung der Goethe-Medaille finden Sie unter www.goethe.de/goethe-medaille
Tickets gibt es bei der Tourist-Information Weimar, Markt 10, Telefon (0 36 43) 745 745 und online www.kunstfest-weimar.de.
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