52. Mau-Mau-Turnier in Umpferstedt

Hier sind der Wenzel der Wünscher und „8“ lässt springen

Umpferstedt (haw) - Mau-Mau ist ein Kartenspiel für zwei bis fünf Spieler. Es geht darum, seine Karten möglichst schnell abzulegen. Die Namen und Regeln sind regional leicht unterschiedlich. Anderswo nennt man es „Auflegen“, „Tschau Sepp“, „Neunerls“, „Pumba“, „Makao“… Dieses Spiel ist in Deutschland, Österreich und Brasilien sehr beliebt. Meist wird Mau-Mau mit einem französischen oder deutschen Kartenspiel zu 32 Karten gespielt (Skatblatt). Es ist aber prinzipiell mit jedem anderen Blatt mit bis zu 52 Karten (Bridgeblatt) spielbar.

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Turnier-Organisator Karsten Wolf: „Wir rechnen zu unserem Jubiläumsturnier mit mehr als zwei Dutzend Spielern. Es wird nach den Umpferstedter Festlegungen gespielt.“

© Foto: haw

Eine regelrechte Mau-Mau-„Hochburg“ befindet sich in Umpferstedt. Hätten Sie das geahnt, vermutet, gewusst? Turnier-Organisator Karsten Wolf: „Mau-Mau ist vor Ort kein ‚Kinderspiel’, sondern wird von Erwachsenen ernsthaft bestritten. Wie in anderen Orten eben der Preisskat. Oder Doppelkopf.“

Erstmals trafen sich die Mau-Mau-Liebhaber am 22. März 1986. Am Sonnabend, 21. April, 18.00 Uhr, startet in der Gaststätte am Sportplatz nun das 52. Turnier seiner Art.

Das Ganze ist öffentlich. Mitmachen kann jeder. Etwa zwei Dutzend Spieler werden erwartet. Über die Tisch-Besatzungen entscheidet das Los. Gespielt werden drei Runden zu je 20 Spielen.

Eine Bemerkung zu den Regeln: * mit Wenzel fertig machen – die Punkte der Mitspieler werden doppelt gezählt; * „7“ – zwei Karten ziehen, ohne Verlängerung; * „8“ – eine Runde aussetzen; * Wenzel / Bube -Kartenfarbe wünschen… Es wird nach den Umpferstedter Festlegungen gespielt!

Der Turnier-Einsatz beträgt fünf Euro. Der Gesamtbetrag der Einsätze wird für die ersten drei Spieler gestaffelt als Preisgeld ausgezählt. Der Beste erhält außerdem einen Pokal, der Letzte einen Trostpreis.

Für die gastronomische Betreuung sorgt die Gaststätte am Sportplatz.

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