Albert-Schweitzer-Kinderdorf

Roland Kaiser sprach mit Kinderdorfkindern

Uslar (usm) - Große Aufregung herrschte am vergangenen Samstag im Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Uslar. Der Sänger Roland Kaiser besuchte das Kinderdorf und zeigte sich beim Spaziergang über das Gelände, einer Kinderdorfhausbesichtigung, beim Kaffeetrinken und in einer Interviewrunde mit Kinderdorfkindern ganz nahbar.

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Roland Kaiser nahm sich Zeit, um das Kinderdorf zu besichtigen und mit den Kindern und Jugendlichen ins Gespräch zu treten.

© Foto: privat

Seit mehr als zehn Jahren ist der Sänger den Albert-Schweitzer-Kinderdörfern und –Familienwerken bundesweit sehr zugetan. Der Sänger, der selbst in einer Pflegefamilie aufwuchs, möchte Kindern eine Stimme verleihen. Besonders für die Kinder, deren Rechte bereits empfindlich verletzt wurden, fungiert Roland Kaiser als Botschafter über die Bedeutung von Kinderrechten.
Am Samstag nun machte der engagierte Musiker für einen Nachmittag Halt im Kinderdorf in Uslar, wo er bereits mit Spannung und Vorfreude erwartet wurde.
Hauptakteure waren er und die Kinderdorfkinder. Von Anfang an zeigte Roland Kaiser sich offen den Kindern und Jugendlichen gegenüber, stellte interessiert Fragen und gab herzliche Antworten. So kam der Sänger in den Genuss, ein Kinderdorfhaus besichtigen zu können und viel über das Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Uslar und sein Konzept zu erfahren. Jörg Grabowsky moderierte den Nachmittag in seiner Funktion als Pressesprecher und Erziehungsleiter Tobias Halter stand Rede und Antwort in Sachen Detailfragen, aber auch die Kinderdorfkinder selbst berichteten viel aus ihrem Alltag.
Auch auf dem dorfeigenen Spielplatz wurde Halt gemacht und während die Kinder eine kleine Weile vergnügt tobten, erfuhr der Besucher mehr Details über das Leben im Kinderdorf. Schließlich ging es noch gemeinsam zur Kaffeetafel. Dort bekamen alle eine Autogrammkarte und so standen die ganz jungen Kinderdorfkinder ebenso wie die Jugendlichen ganz brav und geduldig in der Warteschlange. Ein paar nette Worte fand der Musiker für sie alle.
Abschließend erfuhr Roland Kaiser von dem Kinderparlament, welches sich im Uslarer Kinderdorf gegründet hat und regelmäßig tagt. Inzwischen gibt es sogar eine Kinderrechte-Broschüre. Diese erklärt auch den Kleinsten, welche Rechte sie als Kinder haben. Die im Kinderparlament engagierten Kinderdorfkinder im Alter zwischen 8 und 17 Jahren machten es sich mit dem Sänger in der Sofaecke gemütlich und tauschten sich über das Kinderrechte-Thema aus, welches auch Roland Kaiser sehr am Herzen liegt.
Dass sich die Kinderdorfkinder in Uslar so engagiert für sich selbst einsetzen, hat Roland Kaiser beeindruckt: „Kinder müssen sich einmischen dürfen, wenn es um Entscheidungen geht, die auch sie betreffen“ sagt er.
„Außerdem“ setzte er weiterhin an und suchte den Blickkontakt zu den Kinderdorfkindern, „ist es das Recht jeden Kindes, Kontakt zu seiner Herkunftsfamilie zu haben, wenn es das möchte.“
In den beiden Kinderdörfern in Uslar und Alt Garge gehört das zum Konzept.

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