Sitzung des Ausschusses für Schule und Sport am 5. Juli 2012 LK Northeim

Keine überschneidende Schulbezirke und mehr Vorlauf für Inklusion

Northeim (lpd/usj) - Der Ausschuss für Schule und Sport hat über die von der Verwaltung vorgeschlagenen Änderungen der Schulbezirkssatzung beraten. Nicht umgesetzt werden soll nach dem einstimmigen Votum der Ausschussmitglieder die Einführung eines überschneidenden Schulbezirks für die Auetalschule Altes Amt und die Oberschule Bad Gandersheim.

Landrat Michael Wickmann hatte den Vorschlag unterbreitet, weil es Anträge von Eltern aus dem Bereich Kalefeld gibt, die ihre Kinder an der Oberschule in Bad Gandersheim beschulen wollen. "Wir wollten die Grundlagen dafür schaffen, auch diesen Eltern eine Übernahme der Kosten für die Schülerbeförderung zu ermöglichen", so Landrat Michael Wickmann zum Vorgehen der Verwaltung.

Der Ausschuss sah hier jedoch die Gefahr, dass die Auetalschule Altes Amt Kalefeld durch eine derartige Satzungsänderung zusätzlich in ihrem Bestand geschwächt werden könnte.

Im Übrigen erfolgte jedoch Zustimmung zu den vorgeschlagenen Änderungen, die im Wesentlichen die Fusion der Gemeinde Kreiensen und der Stadt Einbeck berücksichtigen.

Für Schülerinnen und Schüler aus dem neuen Gebiet der Stadt Einbeck soll es nach der Fusion am 1. Januar 2013 möglich sein, sowohl die Goetheschule in Einbeck als auch das Roswitha-Gymnasium in Bad Gandersheim zu besuchen. Der Einzugsbereich der Haupt- du Realschule Kreiensen, soll ebenfalls auf das Gebiet der Stadt Einbeck ausgeweitet werden. Auch für die Förderschüler aus Kreiensen soll es künftig möglich sein, zwischen einer Beschulung an der Osterbergschule in Bad Gandersheim oder der Leinetalschule Drüber zu wählen.

Den ebenfalls auf der Tagesordnung stehenden Punkt zur Festlegung von Schwerpunktschulen für die inklusive Beschulung hat der Ausschuss für Schule und Sport auf eine spätere Sitzung vertagt. Hierzu werde nach Auffassung der Gruppe SPD/GRÜNE mehr Zeit für eine Vorbereitung benötigt. Darüber hinaus wurde die Verwaltung gebeten zunächst den Bedarf bezogen auf die Schulstandorte festzustellen und dem Ausschuss vorzulegen. Die übrigen Ausschussmitglieder schlossen sich dem Antrag der Mehrheitsgruppe an, so dass sich der Ausschuss für Schule und Sport zu gegebener Zeit erneut mit der Thematik wird zu befassen haben.

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