Eröffnung des Hainchlandweges

Weiterer Meilenstein für den Nationalparktourismus

Lengenfeld/St. (psk/ut) - Großes Glück hatten die Kommunale Arbeitsgemeinschaft (KAG) und der Tourismusverband Hainichland, als sie mit vielen Gästen den Hainichlandwanderweg seiner Bestimmung übergaben und zu einer ersten Wanderung einluden, die glücklicher Weise von Regengüssen verschont blieb.

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Strahlende Gesichter bei der Eröffnung des 130 Kilometer langen Wanderweges in Lengenfeld unterm Stein.

© Foto: ut

Die feierliche Eröffnung fand am Draisinen-Bahnhof Lengenfeld unterm Stein statt. Der Kanonenbahnverein hatte sich hier als sehr guter Gastgeber für die vielen Besucher erwiesen, darunter die Chefin der Thüringer Staatskanzlei, Marion Walsmann, Landrat Harald Zanker, der Oberbürgermeister der Stadt Mühlhausen. Dr. Johannes Bruns, sowie der Bürgermeister der Gemeinde Südeichsfeld, Andreas Henning. Landrat Harald Zanker erinnerte in seinem Grußwort daran, dass vor wenigen Wochen die Kommunale Arbeitsgemeinschaft Hainich-Werratal e. V. (KAG) das vom Thüringer Wirtschaftsministerium ausgelobte Tourismusbudget gewonnen hat. Dieser Tourismuspreis sei für die KAG Anerkennung und Motivation zugleich. Der Unstrut-Hainich-Kreis war als Mitglied der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Hainich-Werratal e. V. und als Mitglied im Tourismusverband Hainichland unmittelbar in die projektbezogene Arbeit eingebunden. Mehr und mehr werde das UNESCO-Weltnaturerbe Hainich nun ein Flaggschiff für den Thüringen-Tourismus. Der Deutsche Tourismusverband hat das Themenjahr 2014 unter das Motto: „Welterbe in Thüringen“ gestellt. So sei auch die Eröffnung des Hainichlandweges ein weiterer Meilenstein im Zuge der Entwicklung der Infrastruktur. Nach fünfjähriger Planungszeit markieren nun 300 Schilder den Hainichlandweg, der mit einer Distanz von insgesamt 130 Kilometern bei Wanderern und Naturliebhabern für Begeisterung sorgen wird. Das Regionalmanagement Unstrut-Hainich hat die Planung mit der Erstellung von Eigentümernachweisen unterstützt. „Der Nationalpark- und Kulturtourismus sind als Standortfaktor für unsere Region von immenser Bedeutung. Auch wenn wir auf die bisherige Entwicklung sehr stolz sein können, ist das Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft“, erklärte Landrat Harald Zanker. Neue Spielräume eröffnen sich dafür nicht zuletzt Dank des Tourismusbudgets.

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