Leserbrief zur Laternenabschaltung

Wenn an manchen Ecken nachts nicht mehr hell wird

Kommt bald die große Finsternis über Suhl oder wird das Verständnis im Rathaus für Unsicherheitsgefühl und Angst der Einwohner vor Überfällen und Einbrüchen in stockdunklen Straßen die Oberhand gewinnen?

Jedenfalls scheinen kommunalpolitische Überlegungen, aus Sparsamkeitsgründen im gesamten Stadtbereich die Nacht über – bis auf wenige Ausnahmen – alle 1000 Straßenlaternen abzuschalten, in der Bevölkerung auf wenig Gegenliebe zu stoßen. 
Nachts ist es so finster, dass man mitunter nicht einmal das Haus auf der anderen Straßenseite sieht. Es ist nicht dunkel, sondern schwarz. Das ist erschreckend“ Bei aller Sparsamkeit: Wenn die Sicherheit gefährdet ist, wird es unverantwortlich.“ Zum einen kann der Bürger nachts keine Hindernisse mehr erkennen vor allem die vielen Schlaglöscher auf den Gehwegen und Strassen.  Die weder für die Fußgänger noch für die Autos gut sind.  Zum anderen wird  Dieben und Dealern Tür und Tor geöffnet werden: „Geklaut wird natürlich auch nachts, aber so wird Kriminalität gefördert.“
Im Schutz der Dunkelheit treiben bereits Unbekannte nachts ihr Unwesen, indem ihre Einbrüche in Häuser und Autos ergiebiger planen können. Kleinlastwagen können langsam durch die düsteren Straßen fahren – ohne das die  potenziellen Diebe bemerkt werden, die ein Zielobjekt für Einbrüche suchten. Besonders Frauen haben Angst, nachts noch auf die Straße zu müssen. allen Schichtarbeitern gilt, die zwischen 1 und 4.15 Uhr nach Hause kommen oder zur Arbeit gehen, oder – wie Zeitungsausträger, arbeiten und sich ihren Weg entweder ertasten oder mit einer Taschenlampe ausleuchten müssten. Das spärliche Licht einer Taschenlampe könne die Straßenbeleuchtung nicht ersetzen. Zudem seien „nicht alle Straßen und Bürgersteige in Suhl in einem Top-Zustand“, somit sei es nur eine Frage der Zeit, wann die ersten Knochenbrüche folgen.
Mein Vorschlag zur Güte:
Man soll lieber bei der Personalsparte derartige Einsparungen vornehmen und bei den Mitarbeitern  sparen die nicht ihre Aufgaben ernst nehmen  vor allen in der Stadtverwaltung und Stadtverwaltungsähnlichen Einrichtungen wie der ARGE und der kommunalen WBG.
Denn in diesen Bereichen ist noch viel Nachholbedarf erforderlich.
Bei diesem Wasserkopf von Beamtentum wo bei Anfragen des Bürgers wegen aufgekommener Probleme die rechte Hand nicht weiß was die linke Hand gemacht hat, ist sehr, sehr negativ zu betrachten. Man sollte diese Leute nach Leistung bezahlen und wer diese Leistung nicht bringt oder mehrfach schon Beschwerden darüber von Bürgern eingegangen sind muss seinen Hut nehmen. Und man könnte bei mindestens 10 dieser Mitarbeiter in ihrem Haus sparen.  Bei 10 Mitarbeitern einsparen mit einem monatlichen Nettoverdienst von 1600 Euro.
Zum Beispiel:
1 Mitarbeiter erhält 1600 Euro Netto x 12 Monate =  19200 Euro x10 Mitarbeiter =  192000 Euro. Mit dieser Summe könnten sie schon wieder einige andere wichtige Sachen  installieren und  ihre außen stehenden Kosten bezahlen. Ohne das Licht auszuknipsen.
 
Lieber Herr Oberbürgermeister in Suhl: Im Dunkeln lässt es sich gut munkeln. Die Zeiten wo Männer Fensterln gehen ist schon lange her. Ihre Bürger haben nachts Angst auf die Straße zu gehen. Wussten sie schon, dass die Polizei dein Freund und Helfer, den Bürgern empfiehlt das Außenlicht an zulassen, damit man den Einbrecher keine Möglichkeit für Einbrüche lässt. In der heutigen Zeit wo Überfälle an der Tagesordnung sind, können diese Sparmaßnahmen nicht ok. sein. Überdenken sie ihre Entscheidung zu Gunsten der Sicherheit für alle Bürger. Herr Triebel sie wollen doch wieder gewählt werden, hoffentlich geht Ihnen nicht dabei ein Licht aus.  Andrea Müller aus Suhl

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