30 Werke, zwei Locations, ein Tag

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Besucher in der Galerie.

© Foto: privat

Willebadessen (wrs) - Erstmals stellte die Schweckhausener Künstlerin, Melanie Altrogge, ihre Bilder einer breiten Öffentlichkeit vor.

Am letzten Sonntag, dem Tag des offenen Denkmals, gab es neben der frisch renovierten Schmiede und der Stellmacherei im Wasserschloss auch Kunst zu bestaunen. Dies machte der neue Schlosseigentümer Stefan M. Rokoss und seine Ehefrau Yu Ho-Fang an dem Tag möglich. Zum einen konnten ausgewählte Werke im Wasserschloss auf der ersten Etage betrachtet werden, zum anderen öffnete Melanie Altrogge am Nachmittag erstmals ihr nahegelegenes Atelier.

Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, um mit der Künstlerin selbst ins Gespräch zu kommen und ließen sich ihre Arbeiten präsentieren. Das Atelier ist ein ehemaliger Bauernhof, der gleichzeitig auch der Lebensraum der Familie Altrogge ist.

Meist sind es großformatige Bilder, die sich durch Vielfalt und Lebendigkeit auszeichnen, Unterschiede in Form und Farbauswahl, vornehmlich mit Acrylfarbe, Spraydosen und Strukturpaste, gearbeitet mit Spachtel und Pinsel. Für Melanie Altrogge gibt es zwei Arten von Bildern. Die geplanten Werke, bei denen das Bild vorher schon vor ihrem Auge zu sehen war, sowie die Ergebnisse, welche aus reiner Spontaneität und den Emotionen des Moments entstanden sind.

Bei vielen Besucher ihrer Ausstellung entstand nach einiger Zeit häufig die Frage, wann ein Bild fertig sei. Altrogge beatwortet das so: "Es gibt immer einen entscheidenden Moment. So kann ein Bild von wenigen Stunden bis hin zu einigen Wochen Entstehungszeit haben."

Bis auf wenige Ausnahmen sind alle Bilder sehr großformatig und haben eine weitere Besonderheit. Fast alle Bilder haben neben dem Ausdruck durch Formen auch auffällige Strukturen, so die ihre Werke eine gewisse Tiefe bekommen.

Melanie Altrogge möchte dem Betrachter die Möglichkeit geben, selbst zu interpretieren und immer Neues zu entdecken. Allerdings ist man natürlich vorgeprägt, erfährt man den Titel oder hat sich mit der Künstlerin über das Bild unterhalten. Zusammengefasst kann man eins immer für jedes einzelne ihrer Werke attestieren: Jedes lässt immer verschiedene Stimmungen zu.

Ohne Vorgaben und mit viel Mut zum Experimentieren ist ein eigener Stil zu erkennen. Abstraktes einer Zuordnung zu unterwerfen steht für sie in direktem Widerspruch zu ihrer künstlerischen Freiheit. Altrogge ist es wichtig, eben keiner Richtung oder einem konkreten Stil zu folgen und dennoch soll man ihre Arbeit auch wiedererkennen.

Nach der ersten erfolgreichen Ausstellung und motiviert von den Rückmeldungen der Besucher, sind weitere Ausstellungen in naher Zukunft geplant. Außerdem lohnt es sich, Melanie Altrogge in ihrer eigenen Ateliergalerie in Schweckhausen zu besuchen. Hier sind viele Arbeiten dauerhaft ausgestellt und können nach Vereinbarung persönlich in Schweckhausen betrachtet werden.

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