Festhochamt mit Einweihung der Gedenkstätte für Katharina Kasper

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© Foto: privat

Willebadessen (wrs) - Am Sonntag, dem 9. August 2020, lädt die Vitusgemeinde Willebadessen zum Festhochamt in den Pfarrgarten, Klosterstraße 33, ein. Im Anschluss an die Hl. Messe (die bei schlechtem Wetter in der Pfarrkirche stattfindet) wird Zelebrant Monsignore Prof. Dr. R. Althaus die im Frühjahr fertiggestellte Gedenkstätte Katharina Kasper an der Ruhestätte der Armen Dienstmägde Jesu Christi segnen und einweihen.
In Willebadessen erinnert man sich noch immer gern an die harmonische und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Dernbacher Schwestern vom Orden der Armen Dienstmägde Jesu Christi, die nach 86-jähriger Tätigkeit im September 2008 aus Willebadessen verabschiedet worden sind.
Ihren ersten Dienst traten die Schwestern im Herbst 1922 an, als das damalige Krankenhaus fertiggestellt wurde. Nach rund 36-jähriger Tätigkeit in der Krankenpflege setzten sie ihren segensreichen Dienst in der Altenpflege fort, als im Jahre 1958 das Krankenhaus in ein Altenheim umgewandelt wurde. Darüber hinaus leiteten die Schwestern den Kindergarten St. Vitus, und brachten sich in vielen Bereichen ins Gemeindeleben ein, erledigten z.B. die Kirchenwäsche und spendeten die Krankenkommunion.
Katharina Kasper, die Ordensgründerin der Armen Dienstmägde Jesu Christi, deren 200. Geburtstag in diesem Jahr begangen werden darf, wurde 40 Jahre nach ihrer Seligsprechung am 14. Oktober 2018 heilig gesprochen. Aus diesem Anlass ist aus den Reihen der Gemeindemitglieder der Wunsch geäußert worden, in ehrwürdiger Form nachhaltig an das Wirken der Schwestern in Willebadessen zu erinnern.
Im Frühjahr diesen Jahres konnte die Gedenkstätte „Katharina Kasper“ auf dem ehem. Nonnenfriedhof fertiggestellt werden. Sie zeigt die gestiftete Statue der Hl. Katharina Kasper auf einer vom Künstler R. Strauch entworfenen Sandstein-Stele. Daneben befinden sich Informationen über das Leben und Wirken der Schwestern in Willebadessen auf einer Gedenktafel (gespendet von A. und F. Krelaus). Eine speziell für diesen schönen Ort geschaffene Bank (gespendet vom Bürgermeister Hans Hermann Bluhm) lädt zum Verweilen in stillem Gedenken ein.
Aufgrund der Corona-bedingten Kontaktbeschränkungen konnte die feierliche Einweihung der Gedenkstätte nicht zeitnah mit der Fertigstellung stattfinden.
Die Mitglieder des Kirchenvorstands, des Pfarrgemeinderats und des Pastoralteams dürfen nun ankündigen, dass eine Abordnung von 7 Schwestern aus Dernbach die Einladung angenommen hat, am Festhochamt mit anschließender Einweihung der Gedenkstätte ihrer Ordensgründerin teilzunehmen. Dem Antwortschreiben der Schwestern sei zu entnehmen, dass sie sich besonders auch auf anschließenden Kontakt in persönlichen Gesprächen mit der Gemeinde freuen.

 

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