Kreis Höxter: Grüner Vorstand im Amt bestätigt

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(v.l.) Harald Grünau, Landesvorstandsmitglied, Herbert Falke, Kreisverbandssprecher,
und Kai Dietrich, Kreisverbandskassierer.

© Foto: privat

Kreis Höxter (oz) - Herbert Falke bleibt Sprecher der Grünen im Kreis Höxter. Kai Dietrich wurde als Kreisverbandskassierer einstimmig wiedergewählt. Die Mitglieder lobten beide für ihre ausgezeichnete Arbeit. Sie sehen den Kreisverband auf einem guten Weg.

Gleichzeitig unterstützte die Kreismitgliederversammlung die von Landesvorstandsmitglied Harald Grünau vorgestellte Reform des Landesverbandes. Die Grünen im Kreis Höxter sprechen sich für die Vergrößerung des Landesvorstands aus, um dessen Leistungsfähigkeit zu verbessern. Harald Grünau zog darüber hinaus eine positive Bilanz der grünen Regierungsarbeit: „Es war richtig, dass wir das Risiko der Minderheitsregierung gewagt haben." Entgegen anderslautender Darstellungen sei die Regierung nicht von einer einzigen Oppositionspartei abhängig. Das könne jeder anhand der Abstimmungen im Landtag überprüfen.

Die Grünen sind zufrieden, dass die Lust auf Neuwahlen sowohl bei der CDU als auch bei der SPD deutlich nachgelassen hat. Beim Thema Nationalpark sind die Grünen sich einig, dass bereits die
aktuelle Diskussion um den Nationalpark zu einer positiven Wahrnehmung der Region führt. „Die Berichterstattung über die schöne und wertvolle Natur in Ostwestfalen-Lippe macht Lust, diese Gegend kennenzulernen. Das ist der erste Schritt in der Wertschöpfungskette Nationalpark", beschreibt Herbert Falke die aktuelle Lage.

Einzelne kritische Stimmen, die die Planungen für den Lippischen Nationalpark mit Argwohn begleiten, könnten beruhigt werden: „Die Lipper planen nur auf Flächen, die dem lippischen Landesverband und dem Land NRW gehören. Andere Waldbesitzer, egal ob Städte oder Private, sind herzlich eingeladen mitzumachen."

Negative Auswirkungen auf die Holzindustrie seien nach den bisher vorliegenden Untersuchungen nicht zu befürchten. Die zu erwartenden positiven Effekte auf die Tourismuswirtschaft seien in den Gutachten dagegen sehr deutlich geworden. „Gerade der Kreis Lippe nutzt hier konsequent seine Chancen. Wir im Kreis Höxter sollten da nicht abseits stehen. Vielmehr können wir unser
Tourismusangebot erweitern. Gerade die Kombination Natur und Kultur, die den Kreis Höxter so interessant macht, bietet hier ungenutztes Potenzial", stellt Herbert Falke fest. „Alle Kritikerinnen und Kritiker der Nationalparkpläne werden wir im Herbst ganz herzlich zu einer Informationsfahrt in die Eifel einladen", so Falke.

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