Saalfeld (cb) - Unter dem Motto: „Gute Arbeit für Europa“, fanden in insgesamt 17 Städten in Thüringen unter Beteiligung von etwa 12.000 Menschen die traditionellen Maikundgebungen der Gewerkschaften und Parteien statt.
Im Schlosspark in Saalfeld, in direkter Nähe zum Landratsamt, spielte die Lage der regionalen Beschäftigten die größere Rolle. Der Tag der Arbeit wurde in Saalfeld zum Anlass genommen, um über gesetzliche Mindestlöhne und die Sicherung der Rente zu diskutieren.
Zu diesem Zweck hatten sich die Regionalverbände von Parteien und Gewerkschaften eingefunden, um in den Dialog mit dem interessierten Bürger zu treten. An zahlreichen Ständen konnten diese sich informieren und austauschen.
Neben den ernsten Themen, die es an diesem Tag traditionell zu erörtern gab, wurde von den Veranstaltern auch ein Rahmenprogramm geboten.
Die Partyband „Pro Stam“ lud zu einem musikalisch abwechslungsreichen Nachmittag ein, während sich die Kleinsten auf der Hüpfburg vergnügten und an einer Malstraße kreative Entfaltung fanden.
Ein wenig ausgelassener ging es dagegen beim großen Seifenkistenrennen in Saalfeld zu. Bereits zum dritten Mal initiierte der Klubhaus e.V. und der Freundeskreis Schloßberg 1 e.V. nunmehr die Saalfelder Friedensfahrt im Rahmen des Dürerparkfestes.
Die gut 15 selbst gefertigten Rennkarren waren der Höhepunkt eines großen Straßenfestes voll mit fröhlichen Menschen, die den Mai feierten und so auch ein Zeichen gegen den Rechtsextremismus setzen konnten.
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