Ein Gebiet im Bad Blankenburger Osten

Industrie, Dienstleistung, Handel, Gewerke

Bad Blankenburg (pbb) - Die Gegend um die Rudolstädter Straße in Bad Blankenburg ist ein Mischgebiet, in dem sowohl Industrie, Dienstleistung, Handel, Gewerke angesiedelt ist, das aber auch Wohnstruktur beinhaltet.

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Die Ansicht der Rudolstädter Straße in Bad Blankenburg aus Richtung Osten, von Schwarza kommend.

© Foto: pbb

Auf einer Gesamtlänge von mehr als 1.100 Metern, direkt an der Rudolstädter Straße, die die Verkehrsführung der Bundesstraße 88 beinhaltet, und in dem nördlich zur Straße gelegenen Gewerbegebieten, "Rudolstädter Straße" und "Zu den Pfarreichen" bezeichnet, haben sich in den zurückliegenden Jahren fast 30 Gewerbetreibende angesiedelt. Im Bereich des Handels sind es die Branchen Lebensmittel, Fleisch- und Wurstwaren, Textilien, Drogerie- und Nonfoodartikel, Zweiräder, Elektrogeräte, Personenkraftwagen und Boote, es gibt eine Tankstelle und eine Pannen- und Unfallhilfestation. Im produzierenden und herstellenden Bereich sind es die Herstellung von Wärmeanlagen und der Rohrleitungsbau, Transportbändern und Fördergurten, Antriebselementen, Antennentechnik und Funkantennen, Stanz- und Umformtechnik sowie Halb- und Fertigteile. In den Gewerbegebieten befinden sich der Städtische Bauhof und das Feuerwehrgerätehaus. Im Dienstleistungsbereich haben sich Fenster-, Tür- Torherstellung, Möbelproduktion, Metall- und Heizungsbau, Glaserei und Hausmeisterservice angesiedelt. Die Gesamtfläche der Gewerbegebiete beträgt 350.000 Quadratmeter, davon 338.000 Quadratmeter Nutzfläche. Zur Zeit sind nur noch 45.000 Quadratmeter zur freien Verfügung. Das Gewerbegebiet ist aus einem revitalisierten Altstandort durch umfassende Sanierung hervorgegangen. Im Dezember 1993 beschloss der Stadtrat Bad Blankenburg die Aufstellung eines Bebauungsplanes für die Gewerbegebiete. Im März 1998 unterzeichneten die Stadt und die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen einen Erschließungsvertrag. Der erste Bauabschnitt erfolgte in der Zeit von Oktober 1998 bis Dezember 2001, Bauabschnitt 2 dauerte von Juni 2000 bis September 2004. Bereits im Dezember 2000 übergab der damalige LEG-Geschäftsführer, Dr. Günter Link, die fertiggestellten Erschließungsstraßen. In den Betrieben und Handelseinrichtungen in den beiden Gewerbegebieten, deren Flächen zu 96 Prozent ausgelastet sind, wurden in den zurückliegenden Jahren mehr als 1.100 Arbeitsplätze geschaffen.

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Blick in die Rudolstädter Straße in Richtung Osten.

© Foto:pbb

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Die Rudolstädter Straße beginnt nahe dem Bahnhof, an der Kreuzung zur Hermann-Petersilge-Straße/Bahnhofstraße.

© Foto: pbb

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