Niedrige Energiepreise und neue Effizienzklassen

Wohnen wird günstiger

Für Verbraucher war 2015 ein gutes Jahr: Erstmals seit der Jahrtausendwende sind die Strompreise gesunken, zahlreiche Rückzahlungen waren die Folge. 

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Mit Sektionaltoren ist auch eine nachträgliche Aufrüstung problemlos möglich.

© © istock.com/evirgen

Experten vermuten, dass dieser Trend auch nächstes Jahr anhält und das passt zu den weiteren Entwicklungen in der Welt des Wohnens.

Tendenz: höhere Mieten, niedrigere Fixkosten
Die Mieten steigen in vielen Städten zwar weiterhin, auch die Mietpreisbremse kann daran nichts ändern. Doch immerhin gibt es innerhalb der vier Wände (und auch davor) immer mehr Möglichkeiten, die Kosten niedrig zu halten. Und das, ohne auf Wohnqualität zu verzichten.
Denn in der heutigen Bauarchitektur geht es nicht nur um Design und Formvollendung, sondern auch um Effizienz. Und zwar in allen Bereichen: Wohnräume sollen geräumig und gleichzeitig so abgeschlossen sein, dass sie gemütlich wirken. Beim Wärmekreislauf werden ohnehin vorhandene natürliche Ressourcen genutzt, etwa der Sonneneinfall durch große Fenster, und die moderne Haustechnik trägt zur Steuerung dieser und anderer Features bei. Heizkreisläufe, Jalousien, Beleuchtung – die Automatisierung schreitet auch in den eigenen vier Wänden voran und schafft finanzielle Vorteile.
Weiter geht es unmittelbar vor dem Haus: Auch das Auto befindet sich heutzutage in einer klug durchdachten Umgebung. Sektionaltore von Anbietern wie Hörmann öffnen sich senkrecht nach oben, sodass auf beiden Seiten des Tores jederzeit der maximale Platz zur Verfügung steht. Die Umsetzung kann in beliebigen Architekturen erfolgen, auch eine nachträgliche Aufrüstung ist problemlos möglich. Wegen der Materialauswahl sind Tore wie diese auch klimatechnisch von Vorteil. Sie dämmen besser, was nicht nur gut für das Auto ist, sondern auch für viele andere Gegenstände in der Garage; diese wird schließlich oft genug als praktischer Stauraum genutzt.

Deutsche Hausbesitzer denken ganzheitlich
Oftmals werden Umbauten wie an der Garage direkt im Zuge einer energetischen Sanierung durchgeführt. Das macht Sinn, da die erforderlichen Mittel durch die staatliche Förderung der KfW angenehm günstig erhältlich sind. Bei den Energiehauszuschüssen der KfW steht 2016 übrigens eine große Änderung an: Der Förderstandard KfW-Effizienzhaus 70 läuft zum 1. April 2016 aus, anstelle dessen wird der neue Standard 40 Plus eingeführt. Bedeutet: Wer ab diesem Termin ein Energiehaus mithilfe von Fördermitteln bauen möchte, für den ist die Effizienzklasse 70 keine Option mehr. Das Nachweisverfahren für die Effizienzklasse 55 wird im Gegenzug vereinfacht; die Regierung schafft auf diese Weise weitere Anreize, bei der Energieeffizienz direkt auf maximale Resultate abzuzielen.

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