Schmalkalden/Meiningen (fh) – Landrat Peter Heimrich informierte sich jüngst bei einem Vor-Ort Termin im Asylbewerberheim gemeinsam mit Mitarbeitern des Landratsamtes über den aktuellen Zustand in Zella-Mehlis. Nach Sichtung und zwei Beratungen im Nachgang kristallisieren sich zwei Varianten für die weitere Verfahrenweise heraus. Die erste Variante könnte eine Weiternutzung des Hauses mit verringerter Kapazität sein, die zweite eine Einzelunterbringung der Bewohner.
Wie das Landratsamt mitteilte ist in den vergangenen Jahren die Flüchtlingszahl rückläufig. Vor diesem Hintergrund kann die Weiternutzung des Hauses zukünftig auf eine Haushälfte beschränkt werden. Dies so das Landratsamt könnte sich positiv auf die Kosten der zwingend notwendigen Umsetzung der Brandschutzmaßnahmen auswirken. Die Investitionen für die Sanierungsmaßnahmen belaufen sich nach ersten Schätzungen auf ca. 300.000 Euro. Derzeitige Überlegungen gehen dahin, dass die Maßnahmen durch den Objekteigentümer LEG ausgeführt und finanziert werden. Sollte sich der Kreistag nicht auf diese Variante verständigen, ist aufgrund des Zeitdruckes eine Unterbringung in Einzelunterkünften eine Option. Dies würde bedeuten, dass die derzeitigen Bewohner des Asylbewerberheimes Wohnungen innerhalb des Landkreises zugewiesen bekämen. Aufgrund der Dringlichkeit werden die Varianten am kommenden Dienstag zentrales Thema in der Kreistagssitzung sein, wo auch über die zukünftige Lösung entschieden wird.