Schmalkalden/Meiningen - Die Verschlechterung der ärztlichen Versorgung auf dem Land ist bundesweit in aller Munde. Bereits heute gibt es Regionen im Landkreis Schmalkalden-Meiningen, in denen es zunehmend schwer fällt, Nachfolger für den Landarzt oder auch den Kinderarzt zu finden. Gegen diesen Effekt stemmt sich nun Landratskandidat Michael Heym.
Michael Heym unterstützt flächendeckende medizinische Versorgung im Landkreis.
© Foto: Frank HornschuchDer 50-jährige Rohrer unterstützt gemeinsam begonnene Initiativen mit niedergelassenen Ärzten, Kliniken und den Verbänden für eine heimatnahe medizinische Versorgung. Um eine flächendeckende und wohnortnahe insbesondere hausärztliche Betreuung der Bevölkerung im Landkreis sicherzustellen. Der Landratskandidat der CDU befürwortet dabei ein Dreiklang-Modell aus: erreichbaren Klinikangeboten, Unterstützung der niedergelassenen Ärzte und zusätzliche mobile Angebote für die Bürger. „Die Menschen vertrauen darauf, dass sie wohnortnahe medizinische Versorgung bekommen. Für mich gilt, der Landarzt darf nicht nur im Fernsehen kommen“, so Michael Heym. Ergänzend zur ambulanten Behandlung und den circa 20 Apotheken kann sich der stellv. Vorsitzender der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag, einen Medizinbus im Landkreis Schmalkalden-Meiningen gut vorstellen. „Ich halte es für möglich, dass Ärzte in unseren Dorfhäusern oder Pflegeeinrichtungen regelmäßig Sprechstunden anbieten, die durch Krankenschwestern vor- und nachbereitet werden“.
Das deutsche Gesundheitssystem ist eines der besten der Welt. Eine gute, wohnortnahe und flächendeckende Versorgung der Patienten ist sein Markenzeichen. Damit das auch in Zukunft so bleibt, sind frische Ideen gefragt. Schon jetzt müsse ein Hausarzt in dünn besiedelten Gebieten mehr als doppelt so viele Einwohner versorgen wie ein Kollege in der Stadt. Verwaiste Arztpraxen und lange Anfahrtswege – sind für Patienten im ländlichen Raum nicht hinnehmbar. Aus diesem Grund strebt Michael Heym eine Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Thüringen, den Hausärzten in der Region, dem Thüringer Gesundheitsministerium sowie den Krankenhäusern in Südthüringen an.