Völkershausen (wotan) - Bei idealem Wanderwetter, kühl aber sonnig, führte die Route von Völkershausen zur Veste Heldburg, nach Poppenwind und abschließend zum Bergsee Ratscher.
Die Männertagstour begann mit dem Backhausfest in Völkershausen. Dieser kleine Ortsteil von Heldburg wurde 1134 erstmals urkundlich erwähnt und diente als Vorwerk des fürstlichen Amtes Heldburg. Der Ort liegt 299 Meter über dem Meeresspiegel und umfasst lediglich 113 Einwohner. Zweckmäßigerweise hatten die Völkershäuser ihren kleinen Festplatz des Backhausfestes direkt an der Straße nach Heldburg eingerichtet, so dass auch Ortsfremde auf das Ereignis aufmerksam geworden sind.
Die zweite Etappe war das Schlossgartenfest auf der Veste Heldburg, die zu Fuß erreicht worden ist. Der Feuerwehrverein Heldburg hatte sich als Ausrichter viel Mühe gegeben. Ein DJ unterhielt mit Musik, es gab Rostbrätel und Bratwürste vom Grill, mehrere Sorten Bier und alkoholfreie Getränke sowie ein reichhaltiges Kuchenangebot und Kaffee. Auch Bürgermeisterin Anita Schwarz und ihre Familien weilten unter den Besuchern.
Anschließend ging es entlang des Reitweges zu Fuß in Richtung Bad Colberg, auf dem viele Gruppen junger Männer mit Bollerwagen unterwegs gewesen sind. Im weiten Bogen führte die Wanderroute zurück nach Heldburg und nach einer Stärkung bei Kaffee und Kuchen ging es nach Poppenwind.
Das Dorf wurde im Zeitraum von 1288 bis 1315 erstmalig urkundlich genannt und soll nach dem Henneberger Grafen Poppo benannt sein. Im Zentrum des Ortes befinden sich die Pferdeschwemme, der Dorfplatz, die Dorflinde und die ehemalige Schule. Seit 1996 gehört Poppenwind zur Gemeinde Auengrund, deren Bürgermeisterin Petra Gnepper auch in Poppenwind wohnhaft ist. Der Poppenwinder Heimatverein richtete traditionsgemäß das Himmelfahrtsfest aus. Im Festzelt auf dem Dorfplatz, spielte die Crocker Blasmusik und für Speisen und Getränke war reichlich gesorgt. Die Sicherheit lag in guten Händen, der Leiter der Hildburghäuser Polizeiinspektion Hauptkommissar Mike Gnepper war als Mitglied des Heimatvereins im Veranstaltungsteam.
Die letzte Etappe war der Bergsee Ratscher. Zahlreiche Wandergruppen hatten das Erholungsgebiet angesteuert, sonnten sich in der Abendsonne oder fuhren mit Booten beziehungsweise Tretbooten über den See. Zur Unterhaltung gab es Live-Musik mit Wolfgang von Primula. Viele Camper hatten das verlängerte Wochenende genutzt und waren mit Zelten oder Wohnmobilen an den Bergsee gekommen.
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