Mittelstand und Thüringen

Start zum achten MuT-Preis 2012

Suhl (wotan) - Am 01. Juni 2012 informierten Industrie- und Handelskammer Südthüringen und Handwerkskammer über die Bewertungskriterien für den MuT-Preis 2012 und die Vorjahressiegerin berichtete über den Wettbewerbseffekt dieser Auszeichnung.

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Dr. Helga Zimmermann, Dr. Ralf Pieterwas und Friedhelm Enke (v.l.)

© Foto: wotan

Dr. Ralf Pieterwas betonte in seiner Einleitung, der Mut-Preis werde ab 2003 bereits zum achten Mal vergeben und würdige Unternehmen mit vorbildlicher Gesamtentwicklung. Bewertungskriterien seien Investitionen, Zukunftssicherung, Innovationen und das Engagement in der Region.
Neben dem Hauptpreis „Unternehmen des Jahres“ gebe es auch wieder zwei Sonderpreise „Fachkräfte sind Zukunft“ und „Investitionen mit Weitblick“. Beim ersten Sonderpreis gehe es um die Nachwuchsgewinnung, die Einbindung älterer Arbeitnehmer und Berufschancen für Alleinerziehende. Der zweite Sonderpreis werde vergeben für Versifikation der Produktpalette, Schließen von Effektivitätslücken und Streueffekte in andere Bereiche.
Im letzen Jahr gingen die Sonderpreise an die WEGRA Anlagenbau GmbH Westenfeld und die Vosseler Umformtechnik GmbH Hildburghausen.
Die Jury für die Auswahl der Preisträger bestehe aus der IHK, der HWK, der Universität Ilmenau, der Fachhochschule Schmalkalden und der Verlagsgesellschaft.
Der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Südthüringen Friedhelm Enke verwies darauf, dass in Südthüringen das Handwerk eine große Rolle spiele, welches sich auch auf neue Geschäftsfelder bedingt durch den demografischen Wandel eingestellt habe. Insbesondere die Sonderpreise wären für kleinere Unternehmen oder größere Handwerksbetriebe von Interesse. Die Mut-Preise hätten für die Unternehmen selbst ohne hohe Preisgelder eine große Bedeutung und stellten eine moralische Wertschätzung dar, sogar Nominierungsurkunden machten stolz. Das Vorschlagsrecht durch Kommunen und Landratsämter sei eine Chance für die Unternehmen, welche sich nicht selbst bewerben würden.
Dr. Helga Zimmermann von der Thüringer Pharmaglas GmbH & Co. KG Neuhaus am Rennweg, dem „Unternehmen des Jahres“ 2011, hob hervor, dass von der stetigen Aufwärtsentwicklung ihres Unternehmens seit 2005 kaum jemand Notiz genommen hatte, was sich mit dem Mut-Preis 2011 schlagartig änderte. Viele Firmen aus der Region seien auf den Preisträger aufmerksam geworden und es haben sich Geschäftskontakte angebahnt. Auch eine Vielzahl von guten Initiativbewerbungen ging ein. Diese Imageaufwertung hätte ihr Unternehmen allein nicht geschafft.
Dr. Pieterwas nannte als Adressen für Nominierungen/Bewerbungen die IHK Südthüringen, Ansprechpartnerin Frau Hartwig, die HWK Südthüringen, Ansprechpartnerin Frau Mangold sowie die Internetadresse www.mut-unternehmerpreis.de.

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